Das Wort "Intervention" kommt vom lateinischen Begriff "intervenire" und bedeutet "dazwischentreten". Im
Völkerrecht, das die Beziehungen zwischen den Staaten regelt, versteht man unter Intervention eine ungerechtfertigte Einmischung in die Angelegenheiten eines anderen
Staates oder in einen Streit zwischen zwei Staaten. Eine Intervention kann dann als ein feindlicher Akt angesehen werden. Geschichtlich gab es in der internationalen
Politik oft Interventionen. Ein Beispiel ist der Spanische
Bürgerkrieg Ende der 1930er Jahre. Mehrere faschistische Mächte, darunter auch
Deutschland, unterstützten den
spanischen General Franco bei seinem Aufstand gegen die spanische
Republik.
Mehrfach erfolgten in den letzten Jahren Interventionen aus humanitären Gründen und zum Schutz der
Menschenrechte. So geschah es etwa in Ruanda als
Soldaten aus verschiedenen Ländern mit Genehmigung der
UNO dort eingriffen, um einen Bürgerkrieg zu beenden.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid