Michael Ballack beim Interview mit TV- und Rundfunkjournalisten
© picture-alliance / dpa
In den
Zeitungen lesen wir Artikel über viele verschiedene Themen. Im Fernsehen verfolgen wir ein Fußballspiel und hören jemanden, der das Geschehen kommentiert. Journalisten, Reporter und Auslandskorrespondenten sind diejenigen, die für Fernsehen, Radio, Zeitungen oder Nachrichtenagenturen über wichtige Ereignisse aus fremden Ländern berichten. Das Wort "Journalist" kommt vom
französischen Begriff „journal“, das bedeutet so viel wie Tageszeitung. Viele Journalisten haben sich auf bestimmte Bereiche spezialisiert. Ein Spezialgebiet ist zum Beispiel die
Politik, einige berichten über Sportereignisse, andere über
Kultur oder über Themen aus der Wissenschaft. Auch die Fotografinnen und Fotografen, deren Bilder in den Zeitungen erscheinen, sind Journalisten, nämlich Bildjournalisten.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
Was versteht man unter dem Begriff der journalistischen Sorgfaltspflicht?
Antwort der Redaktion:
Hallo Chiara, Journalisten tragen eine große Verantwortung. (Fast) alles was sie sagen und schreiben, wird von den meisten Menschen geglaubt und trägt zur allgemeinen Meinungsbildung bei. Umso wichtiger ist es, dass die Journalisten auch die Wahrheit sagen. Das heißt, sie müssen sehr sorgfältig mit ihren Quellen umgehen und diese mehrfach prüfen. Sie sollten auch den Wahrheitsgehalt und den Hintergrund der Geschichte ganz genau beleuchten. Festgelegt ist diese journalistische Sorgfaltspflicht im so genannten Pressekodex, der vor vielen Jahren von Verlegern und Journalisten verabschiedet wurde.
Wie kommt es, daa viele Begriffe der Zeitungssprache aus dem Französischem kommen ?
Antwort der Redaktion:
Hallo Lea, das liegt wohl daran, dass das Zeitungs-
und Zeitschriftenwesen zuerst im Frankreich entstanden ist. Vor allem im Zusammenhang mit der
Französischen Revolution entstanden sehr viele neue
Zeitungen. Die Begriffe, wie z.B. Feuilleton, haben sich teilweise bis heute gehalten
Was müssen Journalisten denn überhaupt tuen?
Antwort der Redaktion:
Hallo Noëlle Junk, das kann man pauschal gar nicht so sagen, jeder Journalist hat bei einer Zeitung verschiedene Aufgaben. Es gibt
Redakteure, die die Seiten planen und gestalten, Leute, die die Themen maßgeblich bestimmen und Menschen, die vor Ort sind, um von einem Geschehen zu berichten. Meistens gehen die Redakteure morgens in das Büro und sichten zunächst einmal die Themen. Über
Nachrichtendienste wie die
dpa bekommen die
Zeitungen Unmengen an
Nachrichten, die es gilt zu sortieren und nach ihrer Wichtigkeit zu ordnen. Dann gibt es mehrere Konferenzen am Tag, zu denen sich alle Reporter, Redakteure, der Chefredakteur und die Chefin vom Dienst treffen. Dort werden die Themen für die nächste Ausgabe der Zeitung diskutiert und grob festgelegt. Dann planen die „Innendienstler“ die Seiten am PC und die Reporter schwärmen für die Termine und Geschichten aus. Wenn sie wiederkommen (zum Beispiel von einer Pressekonferenz) setzen sie sich an den Computer und schreiben ihre „Story“. Das kann natürlich auch schon per E-
Mail und Internet vorher geschehen sein. Die Redakteure planen diese Geschichten in die Seiten ein, anschließend wird am späten Abend noch einmal über die fertige Ausgabe mit den Kollegen diskutiert.
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