Die Menora, der siebenarmige Leuchter, ist für die Juden das Symbol für den Tempel, Gottes Gegenwart und das ewige Leben.
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Das Judentum ist eine der fünf großen Weltreligionen (neben
Christentum,
Islam,
Buddhismus und
Hinduismus). Es entstand etwa 2000 Jahre vor Christus. Weltweit gehören über 14 Millionen Menschen dem Judentum an. Unter den Weltreligionen, die nur einen Gott verehren (das sind die sogenannten monotheistischen Religionen), ist das Judentum die älteste. Aus ihm haben sich das Christentum und der Islam entwickelt. Die wichtigsten Schriften sind der Tanach (das Alte
Testament) sowie der Talmud (die Sammlung der
Gesetze und
religiösen Traditionen). Die Juden glauben an einen Gott, den sie Jahwe nennen. Er wird als Schöpfer der Welt verehrt. Das Gotteshaus der Juden heißt Synagoge.
Mit "Judentum" ist zunächst die Religion des jüdischen
Volkes gemeint. Mit diesem Begriff bezeichnet man aber auch die Gemeinschaft aller Menschen, die dem jüdischen
Volk angehören. Nach religiöser Tradition gilt als Jude, wer eine jüdische Mutter hat. Aber es ist auch möglich, das Judentum anzunehmen. Wichtig für die gläubigen Juden ist die Einhaltung der religiösen Gesetze. Dazu gehört besonders die Achtung des Sabbath, der am Freitagabend beginnt und bis zum Samstagabend dauert. Die Juden haben auch einen eigenen Kalender und eigene Feiertage.
In ihrer langen Geschichte sind die Juden immer wieder verfolgt und vertrieben worden. Seit der Zerstörung des Tempels in
Jerusalem durch die Römer im Jahr 70 nach Christus lebten sie zerstreut über die ganze Welt in der
Diaspora. In der Zeit des
Nationalsozialismus wurden die Juden in Deutschland und in den von den Deutschen besetzten Ländern
Europas verfolgt, 6 Millionen Juden wurden während des
Holocaust ermordet. Nach dem
Zweiten Weltkrieg wurde der
Staat Israel als jüdischer Staat gegründet. Heute lebt dort etwa die Hälfte aller Juden. In
Deutschland leben heute wieder mehr als 100.000 Juden.
Die Anzahl der Anhänger/innen aller großen Religionen in Deutschland und weltweit findet ihr beim Stichwort "Religion".Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
was ist der Sabbat?
Antwort der Redaktion:
Hallo Sophia, der Schabbat ist ein sehr wichtiger Feiertag für die Juden. An diesem Tag, dem siebten Tag der Woche, herrscht ein absolutes Arbeitsverbot. Das geht auf das Alte
Testament zurück: Bei der Erschaffung der Welt ruhte Gott am siebten Tag. Und auch in den Zehn Geboten wurde das so von Gott angeordnet. Viele Juden halten den Schabbat in Ehren, selbst dann, wenn sie nicht sehr
religiös sind.
Ich suche Informationen über Feiertage und Feste der Juden!
Antwort der Redaktion:
Hallo Sissi,, wichtige Feste des Judentums sind z.B.
Jom Kippur, das Versöhnungsfest im Oktober, das
Pessach-
Fest im Frühjahr und Chanukah, das
Lichterfest oder Weihefest im Winter. Es gibt einige Gegenstände, die für die Rituale und feierlichen Bräuche der Juden wichtig sind. Ein Beispiel ist der neunarmige Leuchter (Chanukkaleuchter), den die Juden bei ihrem Lichterfest anzünden. Der wichtigste rituelle Gegenstand ist jedoch die Thorarolle, eine Textrolle, auf der die wichtigsten Bibeltexte der Juden stehen.
Hier kannst du dich über die unterschiedlichen Feste und Riten informieren.
Was essen Juden?
Antwort der Redaktion:
Hallo Marc, im Judentum gibt es bestimmte Regeln, die vorschreiben, wie Speisen zubereitet werden sollen. Diese Speisevorschriften nennt man "Kaschrut". Beispielsweise müssen alle Nahrungsmittel koscher, das heißt rein, sein. Damit Nahrungsmittel koscher sind, müssen sie nach diesen Regeln ausgewählt und zubereitet werden. Zum Beispiel Schweinefleisch ist nach diesen Regeln nicht koscher und wird daher nicht gegessen. Diese Regeln finden man im Alten
Testament und anderen wichtigen Schriften des Judentums. Dieses koschere Essen kann man sich selber zubereiten oder man bekommt es in speziellen Restaurants, die nur koscher kochen.
was ist koscheres essen
Antwort der Redaktion:
Hallo hanibal, im Judentum gibt es bestimmte Regeln, die vorschreiben, wie Speisen zubereitet werden sollen. Diese Speisevorschriften nennt man "Kaschrut". Beispielsweise müssen alle Nahrungsmittel koscher, das heißt rein, sein. Damit Nahrungsmittel koscher sind, müssen sie nach diesen Regeln ausgewählt und zubereitet werden. Zum Beispiel Schweinefleisch ist nach diesen Regeln nicht koscher und wird daher nicht gegessen. Diese Regeln finden man im Alten
Testament und anderen wichtigen Schriften des Judentums. Dieses koschere Essen kann man sich selber zubereiten oder man bekommt es in speziellen Restaurants, dir nur koscher kochen.
wo entstand das judentum
Antwort der Redaktion:
Hallo richard, nach der Tora zog Abraham, der Stammvater des jüdischen
Volkes, um 1800 v.Ch. mit seiner Sippe aus Mesopotamien (heute Irak) nach Kanaan (weite Teile der heutigen Länder
Israel, Jordanien und Syrien) in das "Gelobte Land".
Hier kannst du dich noch weiter über dieses Thema informieren.
was bedeuten die steine auf dem großen stein im judentum ?
Antwort der Redaktion:
Hallo Sarah Ihlefeldt, wahrscheinlich meinst du das jüdische Ritual, Steine auf das Grab eines Verstorbenen zu legen, oder? Dafür gibt es verschiedene Erklärungen.
Meist wird dieser Brauch mit der Zeit der Wanderungen der Israeliten durch die Wüste begründet. Denn Sand und Steine waren damals das einzige verfügbare Material zum Befestigen der Grabstätten und wurden außerdem genutzt, um die Gräber deutlich zu kennzeichnen. Bis heute soll im Judentum die Erde auf dem Grab nicht für irgendwelche Zwecke genutzt werden, da das die Ruhe der Toten stören könnte, auch nicht für das Wachstum der Blumen. Außerdem besuchen Juden nicht so häufig die Gräber ihrer Angehörigen, um diese Besuche zu dokumentieren, legt man dann einen langlebigen Stein auf das Grab, der auch noch beim nächsten Besuch da ist.
was für wichitge jüdische Gemeinden gibt es in deutschland??
Antwort der Redaktion:
Wie viel Feiertage gibt es im Judentum?
Antwort der Redaktion:
Gabs früher nur den jüdischen Glauben oder auch einen anderen? Und wie hießen die 12 Söhne Jacobs?
Antwort der Redaktion:
Hallo Hans, es gab zu allen Zeiten unterschiedliche Glaubensrichtungen. Die 12 Söhne Jakobs hießen: Ruben - Simeon - Levi - Juda - Sebulon – Issaschar
Dan - Gad - Asser - Naftali - Joseph – Benjamin.
ich würde gern wissen, ob es mehr juden oder mehr buddhisten in deutschland gibt?
( in prozentzahl )
Antwort der Redaktion:
Hallo Shirly, in
Deutschland gibt es ca. 100.00 Juden und ca. 160.000
Buddhisten. Insgesamt leben in Deutschland ca. 82.500.000 Menschen. Den prozentualen Anteil kannst du dir sicher selbst ausrechnen.
Woher haben die Juden und der Islam ihre Namen ?
Antwort der Redaktion:
Hallo Sandra, der Begriff „Juden“ geht ursprünglich auf das Königreich Juda und die Judäer zurück. Das sich Juden mit diesem Begriff selbst bezeichnet haben, findet sich seit ca. dem 6. Jahrhundert v.Ch.
"
Islam" ist arabisch und heißt "Ergebung in Gottes Willen".
Wenn du dir die Texte und auch die Antworten zu den Einträgen einmal genau durchliest, wirst du sehen, dass wir das auch schon beantwortet haben.
Informationen Judentum
ich brauche informationen zum judentum
Antwort der Redaktion:
Hallo marleen, lies mal den Text oben und unsere Antworten zu den FAQ. Da haben wir schon viel zu dieser Weltreligion geschrieben und auch gute Links für weitere Informationen genannt.
Haben Juden Probleme in der Schule ihre Religion auszuleben?
Antwort der Redaktion:
Hallo Kilian, an den meisten
staatlichen Schulen gibt es keinen jüdischen Religionsunterricht und die Kinder gehen dann meist in Ersatzunterricht wie zum Beispiel
Ethik. Am Befolgen bestimmter
religiöser Traditionen und an der Ausübung ihres Glaubens werden die Kinder aber nicht gehindert.
wie viele juden leben in Afrika und der Arktis?
Antwort der Redaktion:
Hallo Ronaldo, derzeit leben knapp 90.000 Juden in Afrika, die meisten von ihnen in
Südafrika. Über die Situation in der Arktis können wir dir leider keine Angaben machen.
Wie passen die jüdischen Monate mit den gregorianischen Kalender überein? Welcher Monat im jüdischen Kalender ist welcher Monat im gregorianischen Kalender?
Antwort der Redaktion:
Hallo Vivi, das können wir hier im
politischen Kinderlexikon leider nicht erklären. Aber schau Dir einmal diese Seiten an, dort findest Du genauere Informationen:
Seite 1,
Seite 2,
Seite 3.
Wechle berühmten Stars sind Juden?
Antwort der Redaktion:
Hallo nicki, also da fallen uns Steven Spielberg, Adam Sandler, Natalie Portman, Pink, Ben Stiller, Woody Allen und Bob Dylan ein. Außerdem noch
Albert Einstein, Sigmund Freud und
Karl Marx. Schau einmal auf
dieser Seite nach.
Wie viele jüdische berühmte Fussballer gibt es?
Antwort der Redaktion:
Welche Feste gibt es noch beim Judentum(außer :Jom Kippur,Chanukka und Pessach)?
Antwort der Redaktion:
Hallo Jasmin, wichtige Feste des Judentums sind z.B.
Jom Kippur – das Versöhnungsfest im Oktober, das
Pessach-
Fest im Frühjahr und Chanukah – das
Lichterfest oder Weihefest im Winter.
Hier kannst du dich über die unterschiedlichen Feste informieren.
wie viele juden gibt es in deutschland ?
Antwort der Redaktion:
Hallo julia, oben im Text haben wir das schon geschrieben.
Was bedeutet Jude?
Antwort der Redaktion:
Hallo Julian, oben im Text haben wir das schon geschrieben.
wie lange lebt israel ???
Antwort der Redaktion:
Hallo lisa, willst du wissen, wie lange es den
Staat Israel schon gibt? Israel wurde am 14. Mai 1948 gegründet, also vor ziemlich genau 65 Jahren. In den Antworten auf eure Fragen in den FAQ haben wir schon mehr dazu geschrieben und auch gute Links genannt. Auch unser Lexikonartikel "
Nahost-Konflikt" könnte für dich interessant sein.
welche jüdische symbole gibt es?
Antwort der Redaktion:
Hallo Tobias, Symbole des Judentums sind zum Beispiel der Davidstern und die Menora -
das ist ein siebenarmiger Leuchter. Der Davidstern ist auf der
Flagge von
Israel zu sehen. Die Menora ist oben im Bild zu sehen.
Wann und wo entstand das Judentum?
Antwort der Redaktion:
Hallo Carmen, nach der Tora, das ist die heilige Schrift auf die sich die Juden beziehen, entstammen die zwölf Stämme Israels, die Israeliten, den zwölf Söhnen Jakobs (1. Mose 32). Der Begriff „Juden“ geht ursprünglich auf das Königreich Juda und die Judäer zurück. Der Begriff „Juden“, mit dem die Juden sich selbst bezeichnet haben, findet sich seit ca. dem 6. Jahrhundert v.Ch.
Wie stellen sich Juden das Jenseits vor?
Antwort der Redaktion:
Hallo Isabelle, die Juden glauben an die Auferstehung der Toten und die Vergeltung der guten und bösen Taten im Jenseits.
Wie ist das Judentum entstanden?
Antwort der Redaktion:
Hallo Michael, nach jüdischer Tradition beginnt die Geschichte Israels und damit des Judentums mit Abraham. Dies ist nach heutiger Zeitrechnung etwa in der 1. Hälfte des 2. Jahrtausends vor Christus.
wie viele juden gibt es in deutschland?
Antwort der Redaktion:
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Bevor du eine Frage stellst, lies auf jeden Fall
den Beitrag oben. Oft steht da schon die Antwort auf deine Frage.
Schau auch erst nach, ob jemand anders nicht schon deine Frage gestellt hat und wir sie beantwortet haben.
Wir bemühen uns, die Fragen möglichst rasch zu bearbeiten. Manchmal aber müssen wir etwas länger überlegen, wie wir am besten antworten und das dauert dann etwas länger ;)