Kinder und Jugendliche haben noch nicht so viele Erfahrungen gesammelt, um jede Bedrohung und Gefahr zu erkennen und richtig darauf zu reagieren. Die Erziehungsberechtigten, das sind zumeist die Eltern, müssen dafür sorgen, dass ihren Kindern kein Unrecht geschieht, und dass ihnen kein Schaden zugefügt wird. Aber auch der
Staat sorgt dafür, dass Kinder und Jugendliche geschützt werden. Dazu gibt es eine Vielzahl von
Gesetzen. Das bekannteste dieser Gesetze ist das
Jugendschutzgesetz. Es regelt zum Beispiel den Verkauf und den
Konsum von Tabak und Alkohol für Jugendliche. Doch beim Jugendschutz geht es nicht nur darum, Jugendlichen etwas zu verbieten, sondern die Kinder auch vor Ungerechtigkeiten zu bewahren, sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen. So werden die Kinder und Jugendlichen durch Gesetz davor geschützt, dass sie wie Erwachsene bestraft werden, wenn sie ein Unrecht getan haben. Auch die
Jugendämter handeln im Sinne des Jugendschutzes, wenn sie zum Beispiel für Kinder, deren Eltern sich nicht um sie kümmern können, Pflegefamilien finden.
Der Gedanke, dass der Staat Jugendliche besonders schützen muss, entstand vor fast 200 Jahren zu Beginn des industriellen Zeitalters. Damals mussten viele Kinder und Jugendliche in Fabriken hart arbeiten. Sie erlitten oftmals Schäden in ihrer körperlichen und seelischen Entwicklung. So entstand die Idee, die Jugend vor diesen Gefahren besonders zu schützen und es wurden die ersten Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes erlassen.
Audio-Fassung dieses Artikels
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
Meine beste Freundin wird zu Hause stark unter Druck gesetzt und muss wirklich richtig hart arbeiten.Ihre Mutter hat eine Krankheit in den Knochen,sodass sie nichtmal eine Flasche aufdrehen kann und alles bleibt an ihr hängen.Ihr Vater arbeitet rund um die Uhr und dadurch wird auch die Schule vernachlässigt.Ihre Mutter ist der Meinung Hausarbeit wie putzen,.bügeln,waschen,kochen,Garten arbeit und wirklich alles geht vor. Wenn sie dann zwischendurch mal an ihre Hausaufgaben geht,bekommt sie Strafen und Verbote(kein Prügel oder sowas) Trotzdem ist sie nicht die Putzfrau und noch ein Kind,dass doch nicht alles machen kann.Das geld ist zudem auch noch Knapp und alles ist kompliziert.Sie ist nicht dumm,aber die Schule leidet unter dieser Arbeit ,die sie rund um die Uhr leisten muss.
Jana 14
Antwort der Redaktion:
Hallo Jana, wir finden es toll, dass du dich um deine Freundin sorgst. Die Situation ist auch wirklich nicht schön. Wenn ein Elternteil schwer krank ist, ist es leider oft so, dass Kinder zu Hause mehr mit helfen müssen. Zu viel Last sollten die Eltern deiner Freundin aber auch nicht auf ihr abladen. Denn du hast ganz recht: Deine Freundin ist vor allem noch ein Kind und hat das Recht darauf, kindgerecht aufzuwachsen. Und zum Kindsein gehören nicht nur Pflichten, sondern auch Freizeit, Zeit für Freunde und zum Spaß haben. Deine Freundin hat auch ein Recht darauf, zu lernen und muss zu Hause Zeit haben, ihre Hauaufgaben in Ruhe zu erledigen. Wir würden euch raten, euch einer lieben und verständnisvollen Lehrerin oder einem Lehrer anzuvertrauen. Vielleicht gibt es auch einen anderen Erwachsenen, mit dem ihr reden könntet? Deine Eltern oder einen Verwandten deiner Freundin? Schön wäre, wenn von den Erwachsenen jemand ein ruhiges Gespräch mit den Eltern deiner Freundin führen könnte. Vielleicht ist denen gar nicht bewusst, wie sehr sie deine Freundin überfordern. Wir wünschen euch beiden viel Glück!
Wenn du noch Fragen zu
diesem Lexikon-
Eintrag hast, kannst du sie hier stellen. Schreib deine Frage bitte in einen Satz. Stichworte reichen nicht aus.
Bevor du eine Frage stellst, lies auf jeden Fall
den Beitrag oben. Oft steht da schon die Antwort auf deine Frage.
Schau auch erst nach, ob jemand anders nicht schon deine Frage gestellt hat und wir sie beantwortet haben.
Wir bemühen uns, die Fragen möglichst rasch zu bearbeiten. Manchmal aber müssen wir etwas länger überlegen, wie wir am besten antworten und das dauert dann etwas länger ;)