Bei den Römern trug jemand, der sich um ein öffentliches
Amt bewarb und auch schon erste Prüfungen bestanden hatte, eine Art Umhang, Toga genannt. Die war glänzend-
weiß. Diese Farbe hieß im Lateinischen "candidus", und wer sie trug, war der "candidatus". Diese Bezeichnung hat sich bis heute erhalten: Wer sich zum Beispiel als
Abgeordneter um einen Platz im
Deutschen Bundestag bewirbt, wer
Bürgermeisterin werden will oder Klassensprecher, muss zwar kein weißes Gewand mehr tragen, aber er oder sie ist bis zur
Wahl der Kandidat oder die Kandidatin. In der Alltagssprache ist dieser Begriff im Laufe der letzten Jahrzehnte ausgedehnt worden. So kennt man etwa die Bezeichnung "Quizkandidat" für jemanden, der vielleicht 1 Million Euro gewinnen will, aber sich nicht um ein öffentliches Amt bewirbt.
die Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen um von einer Partei als Kandidat aufgestellt werden zu können
Antwort der Redaktion:
Hallo anja, die verschiedenen
Parteien haben unterschiedliche Anforderungen an ihre Kandidaten, es sind ja unterschiedliche Parteien. Ganz sicherlich gehört dazu, dass man von den Kandidaten erhofft, dass sie in der Lage sind, viele Menschen für sich zu gewinnen, dass sie überzeugend wirken und engagiert für die Anliegen ihrer Partei eintreten. Dass es Personen sein sollten, die glaubwürdig sind und integer , gehört sicherlich auch dazu.