König Johann von England (1199-1216) erhält von dem Vertreter des Papstes Innozenz sein Land als Lehen.
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Wenn sich im Mittelalter ein Mann in den Dienst bei einem Herrn, einem Herzog oder Fürsten begab, und diesem Herrn, wie das hieß, Gefolgschaft leistete, wurde er ein sogenannter Vasall. Der Vasall verpflichtete sich zu bestimmten, oft
militärischen Diensten. Der Begriff kommt vom lateinischen Wort "vassus", das heißt "Knecht". Als Dank für seine treuen Dienste erhielt der Vasall vom Herrn oft ein sogenanntes Lehen. Dieses Lehen gab dem Vasallen das Recht, einen Bauernhof oder ein Landgut für sich zu nutzen. Gleichzeitig aber musste sich der Vasall auch dazu verpflichten, dem Lehnsgeber oder Lehnsherrn gegenüber weiterhin treu zu sein. Der oberste Lehnsherr war der
König, dann kamen die Fürsten und die hohen Geistlichen. Jeder von ihnen hatte Lehen, also Güter, bekommen und konnte sie an treue Untertanen, Vasallen, weitergeben. Diese gegenseitigen Verpflichtungen bildeten eine wesentliche Grundlage der mittelalterlichen
Gesellschaftsordnung.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
Was ist Lehenseid?
Antwort der Redaktion:
Hallo Jacqueline, der Lehenseid ist der
Eid, also der Schwur oder das Versprechen, das der Vasall seinem Lehnsherr geben muss. Damit verspricht er z.B. ihm zu gehorchen, ihm im Kriegsfall beizustehen und ihm einen Anteil der landwirtschaftlichen Erträge zu geben.
Was passiert bei einem Vulkanausbruch??????
Antwort der Redaktion:
Hallo Annalena, je nachdem wo ein Vulkan ausbricht, kann er große Schäden anrichten. Wenn beispielsweise Städte oder Dörfer in der Nähe liegen, können die durch den
Vulkanausbruch ganz oder teilweise zerstört werden. Was bei einem Vulkanausbruch im Vulkan passiert, kannst du
hier lesen.
Was beteutet Vasallität
Antwort der Redaktion:
Hallo Irene, das ist das Verhältnis eines Vasallen zu seinem Lehnsherrn.