Eine ansteckende Seuche, die sich über Länder und Kontinente schnell verbreitet, nennt man „Pandemie“. Bei einer „Epidemie“ geschieht dies nur innerhalb eines begrenzten Gebietes. Als größte Pandemie in der Geschichte gilt die
Spanische Grippe, durch die in den Jahren 1918/19 etwa 50 Millionen Menschen starben. Damals war der
Erste Weltkrieg gerade vorbei und die Menschen waren durch
Hunger und Krankheiten sehr geschwächt. Außerdem gab es kaum wirksame Medikamente, so dass sich das Virus ungehindert ausbreiten konnte.
Heute ist die Situation anders. Die Menschen sind in der Regel widerstandsfähiger, Grippemedikamente stehen ausreichend bereit und werden von den Behörden empfohlen. Grundsätzlich gilt zur Vorbeugung gegen eine Erkrankung: Man sollte sich häufig die Hände waschen, Händeschütteln vermeiden und die Menschen in seiner Umgebung nicht direkt anhusten.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
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