Mit diesem Begriff bezeichnet man einen heftigen Angstzustand. Bei Menschen, die in Panik sind, wird das Gefühl immer stärker, in einer großen Notlage zu sein. Sie haben Angst um ihr Leben. Dann geht es oft nur noch darum, das eigene Leben oder das von Verwandten und Freunden zu retten oder aber sein Hab und Gut in Sicherheit zu bringen. Die Menschen sind dann von außen kaum zu beruhigen, sie wollen nur weg von dort, wo sie sich gerade aufhalten.
Massenpaniken können entstehen, wenn viele Menschen eng zusammen gedrängt sind. Das kann bei großen Sportveranstaltungen, Konzerten oder
Demonstrationen sein. Wenn Unvorhergesehenes passiert, sich die Menschen beengt und bedroht fühlen, wollen sie nur noch fort.
Diejenigen, die solche großen Veranstaltungen planen und durchführen, müssen deshalb dafür sorgen, dass stets genügend
Flucht-
und Rettungswege vorhanden sind und ausreichend Ordner, die für die Sicherheit der Menschen sorgen können. Die Veranstaltung muss so organisiert sein, dass die Menschen nicht das Gefühl bekommen, dass ihr Leben bedroht ist.
Auch große Tierherden können in wilde Panik geraten, wenn sie zum Beispiel durch Schüsse verängstigt werden. Die Tiere rasen dann davon und walzen alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellt.
Das Wort "Panik" stammt aus dem
Griechischen und soll auf den Gott Pan zurückgehen. Dem sagte man nach, dass er immer wieder eine Tierherde erschreckte, die dann "panisch" davon rannte.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
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