Aus dem
Französischen übersetzt heißt das Wort „Vaterlandsliebe“. (Ursprünglich ist es abgeleitet vom
griechischen Wort „patriótes“ und das bedeutet „jemand, der aus demselben Geschlecht stammt“.) Statt Vaterlandsliebe könnte man auch sagen "gefühlsmäßige Bindung an die
kulturellen und geschichtlichen
Werte und Leistungen des
Volkes, in dem man lebt". Ein Patriot hat oft eine besonders enge Beziehung zu den Symbolen seines Landes wie
Hymne, Fahnen, Orden, bestimmte Feste, die an geschichtliche Ereignisse erinnern.
Patrioten gibt es in allen Ländern der Erde. Oft wird ein Satz des früheren
amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy zitiert, der an den Patriotismus seiner Landsleute mit dem Satz appellierte: „Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst.“ Damit sollte die Leistungsbereitschaft und die Opferbereitschaft der
Bürger gestärkt werden.
Falsch verstandenen Patriotismus, der nur die eigene Nation gelten lässt und andere Nationen abwertet, nennt man Nationalismus. Er ist oft verbunden mit Überheblichkeit und Arroganz gegenüber Menschen anderer Nationalität. Eine solche Haltung kann zu schweren Störungen im Zusammenleben innerhalb eines
Staates, aber auch innerhalb der Staatengemeinschaft führen.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid