Die Menschen leben heutzutage im Vergleich zu früher immer länger. Deshalb gibt es auch immer mehr alte Menschen, die zu gebrechlich sind, um ohne fremde Hilfe zurecht zu kommen. Um die Pflege, die alte Menschen oft brauchen, besser finanzieren zu können, hat der
Staat die Pflegeversicherung eingeführt. Danach sind die meisten Menschen verpflichtet, regelmäßig einen Beitrag zur Pflegeversicherung zu bezahlen.
Bevor jemand Geld aus der Pflegeversicherung erhält, stellt die Krankenkasse fest, wie pflegebedürftig der Versicherte ist. Dabei wird geprüft, wieviel fremde Pflege jemand braucht. Wichtig ist zudem, ob jemand zu Hause von Verwandten oder Bekannten gepflegt wird oder durch einen professionellen Pflegedienst oder in einem Alters-
und Pflegeheim. Die Pflegeversicherung wird neben der Kranken-
,
Renten-
,
Arbeitslosen-
und
Unfallversicherung als "fünfte Säule" des Sozialversicherungssystems bezeichnet.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid