Alle Erzeugnisse, die in Druckerpressen hergestellt werden, wurden bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts als "Presse" bezeichnet. Das waren alle Druckschriften wie
Zeitungen, Flugblätter, Plakate und Bücher. Später wurde der Ausdruck "Presse" nur noch für die regelmäßig erscheinenden gedruckten
Medien (sogenannte Printmedien) wie Zeitungen und Zeitschriften gebraucht. Je besser die Drucktechnik wurde, desto mehr Zeitungen konnten jeden Tag gedruckt und verkauft werden.
Unternehmen, die Zeitungen herstellen und vertreiben, nennt man "Zeitungs-
" oder "Zeitschriftenverlage". Wenn sie mehrere verschiedene Zeitungen und Zeitschriften herstellen und verbreiten, bezeichnet man sie als "Pressekonzerne".
In
Deutschland kann man heute viele hundert Zeitungen und Zeitschriften kaufen oder auch im Internet lesen. Darin werden ganz unterschiedliche Informationen gegeben und vielfältige Meinungen und Argumente geäußert. Das Recht auf freie Meinungsäußerung wird durch die
Pressefreiheit garantiert, die im
Grundgesetz festgeschrieben ist.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
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