Die Wirtschaft eines Landes muss wachsen, damit sich das Land weiter entwickeln kann. Gibt es zeitweise keinen Zuwachs mehr, spricht man von "Stagnation", das heißt "Stillstand", "Stau". Wenn sich die
wirtschaftliche Lage aber verschlechtert, befindet sich ein Land im Abschwung. Das wird auch "Rezession", auf Deutsch "Rückgang" genannt. Das heißt zum Beispiel, dass die Unternehmen weniger produzieren und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlassen. Die Zahl derjenigen, die vom
Staat unterstützt werden müssen, steigt. Der Staat muss Schulden machen, kann sich nicht mehr um alle öffentlichen Aufgaben, zum Beispiel den Bau oder Ausbau von Verkehrswegen kümmern. Die
Regierung versucht dann, mit den Mitteln der
Konjunkturpolitik die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Zum Beispiel können die
Steuern gesenkt werden, damit die Unternehmen in die Lage kommen, billiger zu produzieren, und die Menschen wieder mehr Geld in der Tasche haben, um mehr einkaufen zu können.
Wie kommt es zum Abschwung wenn eine hochkonjunktur vorhanden ist, warum schwenkt es dann um?
Antwort der Redaktion:
hallo Jana, da kann es ganz unterschiedliche Gründe geben. Die
Wirtschaft ist ja ein hoch kompliziertes Gebilde, wo ganz viele Dinge eine Rolle spielen. Die Entwicklung der Weltwirtschaft ist wichtig, darauf haben u.a.
politische Krisen,
Kriege, Naturkatastrophen Einfluss. Dann gibt es psychologische Faktoren wie das Vertrauen darauf, dass die gute Entwicklung -
der
Aufschwung -
anhält. Einfluss hat auch die Entwicklung der Unternehmen, ob sie ihre Produkte verkaufen können oder nicht. Impulse der
Wirtschaftspolitik haben Einfluss -
du siehst, eine Vielzahl an Gründen kann man nennen und dir fallen vermutlich noch mehr ein.