Die Sozialversicherung umfasst fünf
Versicherungen, die vom Gesetz vorgeschrieben sind. Sie sollen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor den Folgen von Krankheit, Alter, aber auch vor Einkommensverlusten bei
Arbeitslosigkeit schützen: Dies sind die gesetzliche Krankenversicherung,
Pflegeversicherung, Unfallversicherung,
Renten-
sowie
Arbeitslosenversicherung. Alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen müssen monatlich einen Betrag, der von der Höhe des Einkommens abhängig ist, in diese Versicherungen einzahlen. Weil dies eine gesetzliche Pflicht ist, nennt man die Versicherung auch "Pflichtversicherung". Einen weiteren Anteil zahlen die Arbeitgeber/innen. Deren Beitrag ist in den meisten Fällen genauso hoch wie der der Arbeitnehmer/innen. Ein Sonderfall ist die Unfallversicherung. Die muss der Arbeitgeber für seine Beschäftigten alleine zahlen.
Hinter der Sozialversicherung steht der Gedanke, dass die Gemeinschaft der versicherten Arbeitnehmer/innen dem Einzelnen hilft, wenn er oder sie in Not gerät, krank oder arbeitslos wird, einen Unfall erleidet oder im Alter pflegebedürftig ist.
Beamte und Beamtinnen sind nicht in der
gesetzlichen Sozialversicherung. Sie sind nach einem besonderen Versorgungsrecht abgesichert. Auch Selbstständige wie zum Beispiel
Rechtsanwälte oder niedergelassene Ärztinnen sind nicht in der gesetzlichen Sozialversicherung. Sie müssen sich privat versichern.
In
Deutschland gab es übrigens früher als in anderen Ländern die ersten Sozialversicherungen: 1883 die Krankenversicherung, 1884 die Unfallversicherung und 1889 die Invaliden-
und Altersversicherung.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
was versteht man unter dem begriff soziales netz und wie finanziert es sich?
welche gesellschaftliche gruppe muss für sich selbst sorgen?
danke;)
Antwort der Redaktion:
Hallo Lisa, es gibt viele Möglichkeiten eines sozialen Netzwerkes. Ein
Verein, ein Bekannten-
und Freundeskreis oder die Arbeitskollegen: All das sind soziale Netzwerke – Menschen, die sich miteinander unterhalten, sich treffen oder sich gegenseitig helfen. Wenn aber beispielsweise in der
Zeitung vom sozialen Netz gesprochen wird, dann ist oft noch etwas anderes gemeint. In
Deutschland leben wir in einem
Sozialstaat, in dem die Schwächeren von den Stärkeren unterstützt werden. Unser
Staat lässt Bürger, die in Not geraten sind, nicht alleine. Er zahlt beispielsweise
Sozialhilfe für Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Lage sind, für sich selbst zu sorgen. Diese Hilfe wird von
Steuern finanziert. Und diese Steuern wiederum bekommt der Staat von den
Bürgern, die Geld verdienen.
warum dürfen 12 jährige kinder kein alkohol trinken
Antwort der Redaktion:
Hallo angelo, Alkohol ist ein gefährliches Getränk. Gerade für Kinder. Kinder vertragen nicht viel Alkohol und können sich damit leicht vergiften. Im schlimmsten Fall kann das tödlich enden. Außerdem kann Alkohol abhängig machen. Je jünger man ist, desto größer ist die Gefahr, abhängig zu werden. Es hat also durchaus seinen Sinn, dass
Gesetze junge Menschen vor Alkohol schützen wollen.
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