Ein Stadttheater oder eine Oper kann nicht nur durch den Verkauf von Eintrittskarten finanziert werden. Diese Gelder würden nicht reichen, das Theater wäre also bald pleite. Daher wird es von der Stadt unterstützt, denn die Stadt ist daran interessiert, dass es solche Kultureinrichtungen gibt. Diese Unterstützung nennt man "Subvention" (vom lateinischen Wort "subvenire", was auf Deutsch "zur Hilfe kommen", "beistehen" heißt).
Der
Staat gibt auch finanzielle Leistungen an Unternehmen, an Wirtschaftszweige oder an besonders bedürftige Regionen, ohne dafür eine direkte Gegenleistung zu erhalten. Diese Subventionen können direkte finanzielle Leistungen sein, aber auch indirekte Hilfen wie zum Beispiel Steuervergünstigungen. Meistens sind solche Unterstützungen allerdings an bestimmte Bedingungen gebunden (man spricht auch von "Auflagen"). Zum Beispiel sollen Umweltschädigungen vermieden werden oder die staatliche Subvention soll helfen, in einer armen Gegend Industriebetriebe anzusiedeln, um dort Arbeitsplätze zu schaffen. Man hofft, dass sich auf längere Sicht gesehen Subventionen lohnen und die
Wirtschaft sich positiv entwickelt. In
Deutschland sind die Hauptempfänger von Subventionen die Landwirtschaft, der Kohlenbergbau, die Werften und der Wohnungsbau. Diese Unterstützungen werden vom Staat, von den Ländern oder den Kommunen vergeben. Auch die
Europäische Union unterstützt mit Subventionen weniger entwickelte Länder der Gemeinschaft.
In letzter Zeit hört und liest man öfters das Wort „Subventionsabbau“. Es bedeutet, dass wegen schlechter Haushaltslage, mangelnder
Finanzen des Staates, der
Bundesländer und der
Gemeinden Subventionen gekürzt oder gestrichen werden. Das Stadttheater oder die Oper, von denen oben die Rede war, muss also in Zukunft vielleicht mit weniger Geld auskommen.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
Warum bekommt jeder arbeitslosengeld. Man sollte nachforschen ob derjenige wirklich keinen job findet oder ob der nur faul und dumm ist. Denn es ist dumm das andere arbeiten und weniger verdienen als mancher der da sein arbeitslosen bekommt.
Antwort der Redaktion:
Hallo Dimo, wichtig ist es, zunächst zu unterscheiden zwischen den Beziehern von Arbeitslosengeld 1 und dem sogenannten Arbeitslosengeld 2. Arbeitslosengeld 1 bekommen diejenigen, die über längere Zeit während eines Arbeitsverhältnisses in die
Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben. Durch ihre Einzahlung haben sie sich einen Anspruch darauf erworben, im Falle von Arbeitlosigkeit Geld zu erhalten. Dies ist unabhängig von der tatsächlichen finanziellen Situation des jeweiligen Menschen. Beim Arbeitslosengeld 2 handelt es sich um die Unterstützung des
Staates für diejenigen, die diese Unterstützung brauchen. Dass die Starken den Schwachen helfen, ist ein Grundsatz der
Solidarität. Es kann jedem passieren, dass er seine Arbeit verliert. Besonders in der momentanen Situation in
Deutschland ist es wichtig, dass die Menschen zusammenhalten und bereit sind, sich gegenseitig zu unterstützen. Das kann aber auf Dauer nur funktionieren, wenn dieses Angebot der
Gesellschaft nicht ausgenutzt wird, wenn die Menschen nicht gegen die Regeln verstoßen, die dazu da sind, dass auch in Zukunft es zu einer fairen Unterstützung derjenigen kommen kann, die Hilfe wirklilch nötig haben.
Warum sind manche billigen Güter knapper als manche teureren güter und was hat das mit Subventionen zu tun?Bitte antwortet schnell!Danke
Antwort der Redaktion:
Hallo Julia, einige Güter sind zu billig, weil zuviel davon produziert wird. Der Milchpreis ist ein gutes Beispiel dafür. Der Milchpreis wird an den internationalen Märkten ermittelt, davon sind auch die deutschen Milchbauern abhängig. Da es eine weltweit deutlich zu hohe Produktion von Milch gibt, die gleichzeitig auf eine relativ geringe Nachfrage trifft, sinken die Preise am Markt. Die EU versucht, den Milchpreis zu stützen, indem sie Milch im großen Umfang aufkauft und so das Angebot künstlich verknappt. Das sind Subventionen. Diese Maßnahmen sind jedoch wenig erfolgreich – viele Milch produzierenden Betriebe mussten bereits aufgeben.
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