Bei einem Terroranschlag in London im Sommer 2005 wurden viele hundert Menschen getötet und verletzt.
© AP Photos
Das Wort "Terror" stammt aus dem Lateinischen und heißt "Schrecken". Terroristen sind also Menschen, die Schrecken verbreiten. Mit grausamen Anschlägen und Entführungen, bei denen oft viele Menschen ums Leben kommen, wollen sie ihre Ziele gewaltsam auch gegen den
Staat durchsetzen. Ihr rücksichtsloses und brutales Vorgehen erklären Terroristen meistens damit, dass sie eine andere und bessere Welt wollen, und geben dafür
politische oder
religiöse Gründe an. Aber was soll das für eine Welt sein, in der die meisten Menschen in Angst und Schrecken leben?
In manchen Ländern, zum Beispiel in
Nordirland, in
Spanien, im
Nahen Osten oder einigen südamerikanischen und südostasiatischen Staaten, bezeichnen sich Terroristen als Widerstands-
oder Befreiungskämpfer. Manchmal wollen sie die Unabhängigkeit eines Landesteils erkämpfen und dazu scheint ihnen fast jedes Mittel recht zu sein. Eine besonders unberechenbare Form des Terrorismus sind die sogenannten Selbstmordattentate. Dabei setzen die Terroristen das eigene Leben ein, um ihre Ziele zu erreichen, wie zum Beispiel bei den Anschlägen auf das New Yorker World Trade Center am
11. September 2001. Hier haben sich Terroristen mit entführten Flugzeugen in die Gebäude gestürzt. Tausende Menschen haben ihr Leben verloren.
Aber nicht nur Einzelpersonen können Terroristen sein. Es gibt auch Staaten, die ihre
Bevölkerung unterdrücken und dazu grausame Mittel einsetzen.
Hier könnt ihr hören, was am 11. September 2001 geschehen ist:
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid