Das einfachste Beispiel: Du kaufst dir ein Eis und isst es auf. Und morgen, wenn das
Taschengeld reicht, kaufst du vielleicht wieder ein Eis. Dann ist das gekaufte Eis konsumiert, also verbraucht. Auch ein Fahrrad, ein Auto, jedes Produkt wird in gewissem Sinne „verbraucht“. Alle sind wir also in irgendeiner Weise Verbraucher.
Wenn wir etwas kaufen, schließen wir, einen Kaufvertrag. Wir sind dann verpflichtet, einen Preis für die Ware zu bezahlen, die wir kaufen. So sieht es das Gesetz vor. Aber es gibt auch eine Menge von
Gesetzen, die uns als Verbraucher schützen. Derjenige, der uns etwas verkauft, darf uns zum Beispiel nicht übers Ohr hauen. Wir haben bei einem abgeschlossenen
Vertrag, sagen wir einem
Zeitungsabonnement, eine Widerspruchsfrist, um die Sache wieder rückgängig zu machen.
Es gibt in der
Bundesregierung einen Verbraucherminister. Auch der Begriff "Verbraucherpolitik" ist öfter zu hören oder zu lesen. Er bezeichnet alle Maßnahmen von Seiten der Regierung, die die Stellung der privaten Verbraucher gegenüber den Herstellern und den Händlern schützen und stärken soll.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
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