Wenn ihr euch etwas Teures kaufen wollt, zum Beispiel einen CD-
Spieler, müsst ihr sicher erst eine Weile euer
Taschengeld sparen. Leiht ihr euch das Geld dafür von euren Eltern, so macht ihr Schulden und müsst das geliehene Geld in Raten, also in vielen kleinen Beträgen, abbezahlen. Und wenn ihr das öfters macht, euch auch Geld bei Schulkameraden leiht und die Schulden anwachsen, dann seid ihr bald verschuldet. Auch Familien können sich schwer verschulden durch große Ausgaben, die man nicht vorhergesehen hat, oder durch
Kredite bei der
Bank, die man nicht zurück zahlen kann. Oft hilft dann nur noch die sogenannte Schuldner-
Beratung, wo man mit einer Fachfrau oder einem Fachmann gemeinsam überlegt, in welchen kleinen Schritten man wieder von seiner Verschuldung los kommt.
Auch der
Staat macht immer wieder Schulden. Wenn er sehr viel mehr Geld ausgibt, als es der
Staatshaushalt verkraftet, ist er sehr verschuldet bei den Banken und muss jedes Jahr große Beträge alleine für die
Zinsen aufbringen. Die
Regierung muss dann überlegen, wo sie am besten sparen kann, um den Schuldenberg wieder abzubauen.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid