In der Mitte des 20. Jahrhunderts kam der Begriff der „
Dritten Welt“ auf. Damit wurden die wenig entwickelten Staaten in Afrika, Asien und Lateinamerika bezeichnet. Unter „Erster Welt“ versteht man heute die wohlhabenden
Industrieländer des Westens. Mit „Zweiter Welt“ bezeichnet man oftmals die
Schwellenländer mit ihrer schnell wachsenden
Wirtschaft. Der Begriff „Vierte Welt“ wird seit einigen Jahren immer wieder für die ärmsten Staaten der Welt verwendet. Für die Menschen in diesen Ländern gibt es kaum Hoffnung, aus eigener Kraft bessere Lebensbedingungen zu erreichen. Auf
staatliche Hilfe können sie nicht hoffen, denn diese Länder können oft nur mit
ausländischer Hilfe überleben. Mit Entwicklungshilfeprojekten und dem Erlass von
Schulden versuchen manche reichen Staaten, die Situation in diesen Ländern zu verbessern.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
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