Das Geld der verschiedenen
Staaten, also die Scheine und Münzen, mit denen man bezahlen kann, nennt man "
Währung". Wenn zwei oder mehr Staaten beschließen, dass in ihren Ländern dieselbe Währung gelten soll, dann bilden sie eine Währungsunion. Das war zum Beispiel kurz vor der
Wiedervereinigung im Juli 1990 zwischen der
Bundesrepublik Deutschland und der
DDR der Fall. Es gab damals einen
Vertrag, der festlegte, dass die Mark der DDR in die D-
Mark der Bundesrepublik Deutschland umgetauscht werden konnte. Für jede DDR-
Mark gab es eine D-
Mark. Dadurch entstand ein einheitliches Währungsgebiet.
Inzwischen ist die D-
Mark durch den Euro ersetzt worden. Wenn man heute nach
Frankreich,
Belgien,
Italien oder in andere
europäische Länder fährt, kann man fast überall mit den gleichen Scheinen und Münzen bezahlen. Der Euro ist inzwischen in 16 Mitgliedsstaaten der EU sowie in einigen anderen Staaten das offizielle Zahlungsmittel. Das Gebiet, in dem der Euro die gemeinsame Währung ist, heißt "Europäische Währungsunion" (EWU). Auch in anderen Teilen der Welt gibt es Währungsunionen.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid