Wenige Jahre nach Ende des
Zweiten Weltkrieges kam es zur Gründung von zwei
militärisch-
politischen Bündnissen. Im Westen wurde 1949 von den
USA,
Kanada und zehn
europäischen Staaten die
NATO gegründet. Im Osten entstand 1955 unter Führung der Sowjetunion der "Warschauer Pakt", dem zu Beginn die damals
kommunistischen Staaten Albanien,
Bulgarien, die
DDR, die Tschechoslowakei,
Ungarn,
Polen,
Rumänien und die Sowjetunion angehörten. Mit dem "Vertrag über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand" (so hieß der Vertrag offiziell) wollte die Sowjetunion ein Gegengewicht zur NATO bilden und ihre Macht in Mittel-
und Osteuropa sichern. In den schweren Krisen des
Kalten Krieges standen sich die NATO und der Warschauer Pakt mehrfach feindlich gegenüber. Es kam zu Kriegsdrohungen und beide Seiten häuften immer mehr Waffen an. Mit dem Ende des Kalten Krieges wurde 1991 der Warschauer Pakt aufgelöst.