Wenn eine andauernde
Wirtschaftskrise nicht nur auf einen
Staat beschränkt bleibt, sondern mehrere wichtige Wirtschaftsmächte betrifft, spricht man ganz allgemein von einer "Weltwirtschaftskrise". Eine solche
Krise kann zum Beispiel darin bestehen, dass es in den Ländern eine hohe
Arbeitslosigkeit gibt, die Menschen kein Geld mehr haben, um einzukaufen und auch nichts mehr hergestellt werden kann. In der Wirtschaftssprache sagt man, dass dann der Kreislauf zwischen Produktion und
Konsum gestört ist. Es kommt zur Krise.
Wenn man in
Deutschland von
der Weltwirtschaftskrise spricht, meint man damit zumeist die Zeit zwischen 1929 bis 1933. Am sogenannten schwarzen Freitag, dem 25. Oktober 1929, sanken die
Werte der
Aktien weltweit fast wie im Sturzflug und es kam zu einem "Börsenkrach". Das Geld, das viele Menschen in Aktien und
Wertpapieren angelegt hatten, hatte plötzlich seinen Wert verloren. Die Krise breitete sich schnell weltweit aus und betraf insbesondere die
USA und Deutschland. Auf ihrem Höhepunkt wurden rund 30 Millionen Menschen arbeitslos. Zahlreiche Firmen gingen pleite, viele Banken gingen in Konkurs. Für Deutschland brachte das große Probleme: Die
Wirtschaft geriet im große Schwierigkeiten, viele Menschen verloren ihr Vermögen und ihren Arbeitsplatz. Und gleichzeitig gewannen die
Nationalsozialisten immer mehr Rückhalt in der
Bevölkerung. Von ihnen erhofften sich die Menschen einen Ausweg aus dem Chaos und der Arbeitslosigkeit.
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