Im weitesten Sinne handelt es sich bei Wertpapieren um Urkunden. Sie bescheinigen dem Besitzer Rechte an einem Vermögen. Die zehn Euro oder der Scheck in der Brieftasche sind ebenso als Wertpapiere zu betrachten wie die Briefmarke, die einen gewissen Wert hat. Auch
Aktien sind Wertpapiere. Wer sie kauft, hofft, dass ihr Wert im Laufe der Zeit steigt und dann einen Gewinn einbringt.
Pfandbriefe sind eine andere Form von Wertpapieren. Sie werden von Banken zu einem festgelegten Zinssatz verkauft (man nennt das auch "Schuldverschreibungen"). Der Besitzer von Pfandbriefen kann diese nach einer bestimmten Zeit verkaufen und erhält dann den Kaufpreis plus der angefallenen
Zinsen. Die Banken erhalten durch den Verkauf von Pfandbriefen Kapital, das sie dann zum Beispiel als
Kredite für Häuser (Hypotheken) zu bestimmten Zinssätzen weiterverleihen.
Zu den Wertpapieren zählen noch zahlreiche andere Produkte. Manche Wertpapiere können in kurzer Zeit entweder viel Gewinn bringen oder aber ihren Wert schnell verlieren. Andere Wertpapiere sind weniger riskant, versprechen deshalb aber auch weniger Gewinn in kurzer Zeit.
Eine Reihe von
Gesetzen und Vorschriften regelt den Kauf und Verkauf von Wertpapieren.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
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