Malta, der Inselstaat im Mittelmeer, feiert fünf Nationalfeiertage. Sie zeigen, dass die Malteserinnen und Malteser in den vergangenen Jahrhunderten fast immer von Fremden beherrscht wurden und häufig versuchten unabhängig zu werden.
Am
8. September erinnern sich die Einwohner/innen an das Ende der großen Türken-
Belagerung im Jahre 1565. Der Aufstand der Arbeiter am
7. Juni 1919 gegen die britische Regierung wird gefeiert– auch wenn der noch nicht zur Unabhängigkeit geführt hat. Am
21. September gedenken die Menschen auf Malta des Endes der britischen Kolonialherrschaft im Jahr 1964. Am
13. Dezember 1974 feierte die Bevölkerung die Geburtsstunde der Republik Malta, die zum ersten Mal von einem maltesischen Präsidenten regiert wurde. Deswegen ist der 13. Dezember einer der wichtigsten Nationalfeiertage Maltas. Heute, am
31. März, erinnern sich die Malteser/innen an das Jahr 1979, als die letzten britischen Soldaten die Insel verließen. Der Tag wird als „National Day“ bezeichnet.
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