Die erste Feministin: Simone de Beauvoir (1908 – 1986)![]()
© Stefan Eling
Ein weiter Weg Bis sie zur Wegbereiterin des Feminismus werden konnte, musste de Beauvoir so einige Hürden nehmen. Geboren wurde sie am 9. Januar 1908 in Paris - Bruch mit alten Regeln Schon als Jugendliche störten sie viele der gesellschaftlichen Regeln. Warum wollten sie alle davon abhalten, zu studieren? Simone de Beauvoir ließ sich davon nicht abhalten. Als eine der ersten weiblichen Studierenden überhaupt lernte sie an der Pariser Universität. Sie wählte die Fächer Philosophie, Literatur und Mathematik. In Philosophie schloss sie als Zweitbeste ab – nur einer, der berühmte Philosoph Jean- "Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es." ![]()
Simone de Beauvoir
© AP Photos Viele, vor allem Männer, fanden diese Gedanken nicht gut, und vielerorts verbat man sogar ihre Bücher. Genützt hat das aber nichts. Ihre Ideen haben sich rasch verbreitet und viel in Bewegung gesetzt. Tod und Vermächtnis Zeit ihres Lebens liebte de Beauvoir das Reisen und war viel unterwegs. Immer wieder kehrte sie zu Sartre zurück, bis dieser 1980 starb. Am 14. April 1986 starb Simone de Beauvoir in Paris. Wichtige Bücher von ihr sind: "Das andere Geschlecht", "Memoiren einer Tochter aus gutem Hause" und "Sie kam und blieb". Tanja Hebenstreit / Christiane Toyka-Seid |