Yamoussoukro heißt die Hauptstadt der westafrikanischen Landes Elfenbeinküste, das etwas kleiner als Deutschland ist. Die fast 13 Millionen Einwohner/innen gliedern sich in mehr als 60 unterschiedliche Völker, die alle ihre eigenen Sprachen haben. Die Elfenbeinküste war bis 1960 französische Kolonie und wegen der sprachlichen Vielfalt hat man Französisch als offizielle Sprache beibehalten. Abidjan, das im Süden an der Küste liegt, ist mit 3,5 Millionen Einwohnern und einem wichtigen Hafen die größte Stadt des Landes. 1999 kam es zu einer wirtschaftlichen Krise, da die Preise für Kakao, einem wichtigen Ausfuhrprodukt des Landes (neben Erdöl, Holz und Kaffee), stark sanken. Es kam zu Aufständen und die gewählte Regierung verlor an Einfluss. Die Vereinten Nationen schickten Blauhelmsoldaten ins Land, um die internen Kämpfe zu beenden. Französische Truppen sind ebenfalls in der Elfenbeinküste, auch sie sollen den Frieden stabilisieren. Doch im Februar 2006 brachen erneut Unruhen aus, worauf die Anzahl der Blauhelmsoldaten auf 7000 erhöht wurde. Fußball ist die wichtigste Sportart im Lande. 1992 gewann die Nationalmannschaft den Afrika Cup; die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2006 wird als ihr bisher größter Erfolg angesehen.