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Das Wort kommt aus dem Malaiischen und bedeutet "Wut" oder "in blinder Wut angreifen und töten". Solche extremen Situationen und Handlungen, wie man sie mit dem Begriff "Amok" bezeichnet, hatte man zuerst bei malaiischen männlichen Eingeborenen beobachtet. Scheinbar völlig unbegründet und mit großer Brutalität griffen diese "pengamok" (übersetzt mit "Amokläufer") Menschen und Tiere in der Absicht an, sie zu töten.
Vor ihrer zerstörerischen Tat ziehen sich die Amoktäter oft von ihrer Umgebung ganz in sich selbst zurück. Nach dem Amoklauf sind sie oft völlig erschöpft, haben Erinnerungslücken, verstümmeln sich selbst oder begehen Selbstmord. Die Ursachen für Amok sind bisher noch nicht endgültig geklärt. Es gibt dafür verschiedene Erklärungsversuche: Besessenheit, krankhafte Verfolgungsideen, Depression (Niedergeschlagenheit) und weitere seelische Erkrankungen gehören dazu. Aber auch keinen Kontakt zu anderem Menschen mehr haben und sehr einsam sind, wenn sie krank werden und zum Beispiel Epilepsie oder Malaria haben, kann das der Grund dafür sein, dass sie Amok laufen. Obwohl Amokläufe sehr, sehr selten auftreten, gab es In Deutschland in den letzten Jahren mehrere schwere Fälle von Amokläufen an Schulen: am 26. April 2002 erschoss in Erfurt ein junger Mann 17 Menschen, am 20. November 2006 wurde in Emsdetten ein Mann getötet. Am 11. März 2009 tötete ein 17- Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid Noch Fragen?
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