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Das Wort kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie "in der Fremde sein", verbannt sein". Menschen werden manchmal in ihrem Heimatland aus politischen oder religiösen Gründen verfolgt und mit Strafe bedroht. Dem Diktator oder den Regierenden passt es nicht, dass diese Menschen anderer Überzeugung sind und ihre Meinung öffentlich sagen. Den Verfolgten bleibt oft nichts anderes übrig, als ins sichere Ausland zu fliehen, wenn sie überleben wollen. Im Ausland aber befinden sich die Verfolgten im "Exil". (Sie sind emigriert. Dieses Wort kommt auch aus dem Lateinischen und heißt "wegziehen".) Es gibt auch ein aufgezwungenes Exil: Menschen werden verbannt, das heißt aus ihrer Heimat ausgewiesen, vielleicht weil sie die herrschende Regierung kritisiert haben und deshalb gefährlich für die Machthaber geworden sind.
Es kommt auch vor, dass ein Diktator selber ins Exil geht, weil er vom Volk vertrieben wird. Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid Noch Fragen?
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