Holocaust![]()
Nach der Zerstörung Warschaus durch deutsche Truppen 1943 werden jüdische Kinder, Frauen und Männer aus der Stadt getrieben.
© AP Photos Als die Nationalsozialisten in Deutschland 1933 die Herrschaft übernahmen, begannen sie, einzelne Bevölkerungsgruppen auszugrenzen. Die Nationalsozialisten betrachteten sich als "Herrenrasse". Die Juden waren für sie eine minderwertige Rasse. Sie wurden für viele Missstände im Land verantwortlich gemacht. Sie wurden angegriffen und viele durften ihre Berufe nicht mehr ausüben. Die Juden durften nichts mehr selbst entscheiden. Wehren konnten sie sich nicht, weil man ihnen auch ihre Bürgerrechte weggenommen hatte. Sie mussten ab 1941 sogar ein Kennzeichen tragen, den sogenannten Judenstern. Dies war ein gelber, sechseckiger Stern in Form des Davidsterns. Man nahm den Juden ihr Eigentum, ihre Wohnungen und Häuser weg. Die Juden wurden aus Deutschland vertrieben (deportiert) und in besetzten Ländern in Osteuropa in abgesperrten Stadtteilen angesiedelt. Diese Stadtteile wurden "Ghettos" genannt. Eines der größten Ghettos entstand im eroberten Warschau, der Hauptstadt Polens. Völkermord Als die Nationalsozialisten ihren Eroberungskrieg auf ganz Europa ausdehnten, wurden die Juden überall verfolgt. ![]()
Auch Kinder wurden im KZ Auschwitz gefangen gehalten und ermordet. Das Bild wurde 1945 kurz nach der Befreiung durch sowjetische Truppen aufgenommen.
© AP Photos Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid eure Fragen dazu...
wie groß war so ein kz lager?
Antwort der Redaktion:
Hallo daniel, das größte deutsche Vernichtungslager in der Zeit des Nationalsozialismus war in Auschwitz. Dort wurden mehr als eine Million Menschen ermordet. Hierkannst du mehr dazu erfahren. Wie viele Sinti und Roma sind von den Nazis ermordet worden? Antwort der Redaktion:
Hallo Lutz, das genaue Ausmaß der NS- Hallo, wie sieht der Judenstern aus? Antwort der Redaktion:
Hallo Dorian, der Davidstern sieht so aus: ![]()
Bundesbildstelle
Warum hat niemand etwas gegen die Judenverfolgung unternommen? Antwort der Redaktion:
Hallo Sven, dass niemand etwas getan hat, ist so nicht richtig. Es gab eine Reihe von Menschen, die Juden geholfen, sie versteckt oder auch zur Flucht verholfen haben. In der Gedenkstätte des Holocaust in Jerusalem, in Yad Vashem, gibt es z.B. die sogenannte "Straße der Gerechten", wo diesen Helferinnen und Helfern jeweils ein Baum gepflanzt wurde, um an diese Menschen zu erinnern. Vielleicht hast du schon gehört von Wallenberg, dem schwedischen Gesandten, der viele Juden gerettet hat, oder auch von Oskar Schindler. Dies sind nur zwei. Aber du hast Recht - Noch Fragen?
Wir wünschen euch ein schönes Wochenende!
Von Montag bis Freitag könnt ihr hier wieder eure Fragen stellen. |