Dieses Wort leitet sich vom lateinischen Begriff "humanitas" ab. Es bedeutet "Menschlichkeit". Allgemein bezeichnet man mit Humanismus eine Geisteshaltung oder Einstellung. Wer eine humanistische Geisteshaltung hat, achtet die Würde jedes einzelnen Menschen. Er strebt ein Leben ohne Gewalt an, in dem jeder seine Meinung frei äußern darf. Als Humanismus wird aber auch eine kulturelle Strömung des 14. und 15. Jahrhunderts bezeichnet. Sie hatte ihren Ursprung in Italien und verbreitete sich dann in vielen Ländern Westeuropas. Die Humanisten haben sich an den Werken der griechischen und lateinischen Philosophen orientiert und diese zur Grundlage ihrer Ideen gemacht. Der Mensch sollte, so forderten sie, allseitig gebildet sein und eine unabhängige Persönlichkeit werden.
Nachdem die humanistischen Ideen zeitweise an Bedeutung verloren hatten, gab es ab 1750 eine Erneuerungsbewegung, den sogenannten Neuhumanismus. Zu seinen Vertretern zählen die Dichter Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller und der Gelehrte Wilhelm von Humboldt. Besonders in Preußen und Bayern wurden im 19. Jahrhundert Schulen und Universitäten nach neuhumanistischen Ideen ausgerichtet. Bis heute beziehen sich gelehrte und gebildete Menschen immer wieder auf diese Ideen.
Deutschlands bekanntester Dichter Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
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Der deutsche Dichter Friedrich Schiller (1759-1805)
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Der Gelehrte und Politiker Wilhelm von Humboldt (1767-1835)
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Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
gib uns alle informationen über renaissance und humanismus!!!!!!!!!!
Antwort der Redaktion:
Hallo Horst, oben im Text haben wir dazu einiges geschrieben.