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Die Begriffe "Wetter" und "Klima" werden oft verwechselt. Beides hat zwar mit Veränderungen in der Atmosphäre, also der Lufthülle um uns herum, zu tun. Doch es gibt einen großen Unterschied: "Wetter" ist ein kurzfristiges Ereignis. Seine Voraussetzung schafft das Klima, das über einen längeren Zeitraum beobachtet wird.
Ein Beispiel: Heute regnet es, morgen haben sich die Wolken wieder verzogen und es scheint die Sonne. Das war, wie die Fachleute sagen, ein "Wettervorgang". Mehrere solcher Vorgänge kurz hintereinander nennt man "Witterung". Mit "Klima" meint man die Gesamtheit der Wetter- ![]()
© Stefan Eling
Insgesamt hängt das Klima von zahlreichen weiteren physikalischen Gegebenheiten ab. Dazu gehören die Meeresströmungen, die Verteilung von Festland und Meer, Gebirgen und Tiefland ("Relief"), die Vegetation, aber auch die Bebauung oder die Fläche der Wälder. Man unterscheidet die unterschiedlichsten Klimaregionen. So spricht man zum Beispiel von Stadtklima, Höhenklima oder Seeklima. In komplizierten und aufwändigen Messverfahren werden die Wetterprognosen erstellt (die Wissenschaft, die sich damit befasst, ist die "Meteorologie") oder Aussagen über das Klima (von den "Klimatologen") gemacht. Das Wort "Klima" kommt übrigens vom griechischen Begriff "klima" und bedeutet soviel wie "Neigung". Damit ist auch ein ganz entscheidender Faktor für den Klimaverlauf genannt: der Einstrahlungswinkel der Sonne, wodurch sich die Erde unterschiedlich erwärmt. Hier im Lexikon gibt es ein Lexikon- Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid Noch Fragen?
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