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Söldner sind Männer, die in den Krieg ziehen und für diejenigen kämpfen, die sie bezahlen. Anders als ein normaler Soldat legt ein Söldner aber keinen Eid gegenüber seinem Dienstherrn ab. Bezahlte Söldnerheere, die für fremde Herrscher oft weit weg von ihrer Heimat kämpfen, gab es schon im Altertum. Während des Mittelalters bis zur Zeit der Französischen Revolution hatten auch viele europäische Herrscher Söldnerheere. Erst als die allgemeine Wehrpflicht und fest stationierte Heere eingeführt wurden, verschwanden die meisten Söldnerheere. Heute gibt es nur noch Reste davon. So dienen zum Beispiel in der französischen Fremdenlegion Männer aus vielen Ländern, die im Auftrag Frankreichs in Afrika und Asien an Kriegen teilnahmen. In Deutschland ist das Anwerben von Söldnern gesetzlich verboten.
Eine besondere Söldnertruppe waren die Landsknechte. Sie gab es bis ins 16. Jahrhundert hinein. Es waren bezahlte Fußsoldaten. Sie wurden von den Kriegsherren meistens auf dem Land, wo große Not herrschte, angeworben. Um nicht hungern zu müssen, kämpften diese Männer gegen Bezahlung. Sie sorgten selber für ihre Ausrüstung. Das waren Schwerter und Spieße. Mit ihren Schuhen und mit ihrer bunten Kleidung unterschieden sie sich von den anderen Soldaten und Söldnern. Oft waren die Landsknechtstruppen nicht daran interessiert, nach dem Krieg wieder in ihre armen Dörfer zurückzukehren. Stattdessen zogen sie mit ihren Familien und ihren Kampfgenossen weiter durch das Land und waren als "wilde Gesellen" bei der Bevölkerung gefürchtet. Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid Noch Fragen?
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