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Aus dem Griechischen übersetzt heißt das Wort "Vorrecht", "alleiniger Anspruch " und "Alleinverkauf". Von einem "Monopol" spricht man also, wenn eine Person, ein Händler, ein Unternehmen oder Hersteller als alleiniger Verkäufer einer Ware oder einer Dienstleistung auftritt. Der Verkäufer hat dann ein Monopol. Damit verfügt der Alleinverkäufer über eine große Macht. Warum?
Nehmen wir an, es gäbe im ganzen Land nur eine Firma, die Fahrräder verkauft, oder nur ein einziges Taxiunternehmen. Beide könnten, ohne die Konkurrenz zu fürchten, die Preise bestimmen. Weil die Gefahr besteht, dass eine solche Monopolstellung ausgenutzt wird, gibt es in Deutschland gesetzliche Bestimmungen dagegen. Man unterscheidet verschiedene Arten von Monopolen. Beim "Staatsmonopol" hat nur der Staat das Recht, bestimmte Waren herzustellen oder bestimmte Dienstleistungen zu verkaufen. Bis vor wenigen Jahren waren in Deutschland zum Beispiel die Post und die Eisenbahn staatliche Monopol- Und dann gibt es noch das "Gewaltmonopol" des Staates. Damit ist gemeint, dass nur der Staat, beispielsweise durch die Polizei, Gewalt ausüben darf. Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid Noch Fragen?
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