|
Sachverständigenrat Säkularisierung Schattenkabinett Schattenwirtschaft Schengener Abkommen Schmiergeld Schoa Schufa Schuldenschnitt Schulpflicht Schwarzarbeit Schwarzmarkt Schweinegrippe Schwellenland Sekte Senat Sicherheitskonferenz Skinheads Sklaverei / Sklavenhandel Söldner / Landsknechte Solidarität Sonnenenergie SOS-Kinderdorf Souveränität Sozialamt Soziale Frage Soziale Marktwirtschaft Sozialhilfe Sozialisation Sozialismus Sozialleistung Sozialpolitik Sozialstaat Sozialversicherung Sperrklausel Spießer Spionage / Landesverrat Staat Staatenbund Staatsaffäre Staatsangehörigkeit Staatsanleihe Staatsanwaltschaft / Staatsanwalt / Staatsanwältin Staatsbankrott Staatsgewalt Staatshaushalt / Haushalt Staatskasse Staatsquote Staatsräson Staatssekretär/in Staatsstreich / Putsch Staatsverschuldung Stabilitäts- und Wachstumspakt Stadtrat / Gemeinderat Stammtisch Stand / Stände Standesamt Statistisches Bundesamt Steuern Stiftung Stimmrecht Strafgesetzbuch (StGB) Strafmündigkeit Strafrecht Straßenkinder Streik Streitkräfte / Armee Strukturwandel Studentenbewegung / Außerparlamentarische Opposition Subsidiarität Subvention Strukturwandel
Den Aufbau oder die Gliederung einer Sache bezeichnet man auch als "Struktur". Zum Beispiel kann ein Schulaufsatz eine bestimmte Struktur haben. Er ist dann auf eine bestimmte Weise gegliedert (Einleitung, Hauptteil, Schluss). Es gibt auch Landschaften, in denen Wiesen, Wälder, Flüsse eine bestimmte Landschaftsstruktur ergeben. Wenn sich in dieser Landschaft auch Industrie befindet, sagen wir ein Autowerk, eine Molkerei, eine Baufirma und auch Landwirtschaftsbetriebe, so spricht man von der "wirtschaftlichen Struktur" dieser Gegend. Die kann sich natürlich immer wieder ändern. Die Baufirma geht pleite, Bauernhöfe schließen, andere Firmen kommen dazu. Dann hat sich die vorherige Struktur geändert und ein Strukturwandel ist eingetreten. Wenn die Wirtschaft eines Staates wächst oder schrumpft, dann gibt es fast immer einen Strukturwandel, der sich über mehrere Jahre oder Jahrzehnte hinzieht. Das ist dann der Fall, wenn ganz neue Industriezweige entstehen oder andere fast verschwinden, wie in Deutschland beispielsweise in den letzten Jahrzehnten die Bergbauindustrie. Ein Strukturwandel kann zur Folge haben, dass Arbeitsplätze verloren gehen und eine hohe Arbeitslosigkeit entsteht. Das ist zurzeit in Deutschland und auch in anderen Industriestaaten der Fall. Dann müssen neue Arbeitsplätze geschaffen, neue Industrien angesiedelt und andere Wirtschaftszweige entwickelt werden. Die Regierung leitet, wie es heißt, strukturpolitische Maßnahmen ein. Das wären zum Beispiel Steuervergünstigungen für Betriebe, die neue Arbeitsplätze schaffen oder neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln, die sich gut verkaufen lassen. Es braucht oft viel Zeit, bis sich ein solcher Strukturwandel gut entwickelt und dann wieder viele Menschen Arbeit finden.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid Noch Fragen?
Wir wünschen euch ein schönes Wochenende!
Von Montag bis Freitag könnt ihr hier wieder eure Fragen stellen. |