Teilung Deutschlands
Der Zweite Weltkrieg endete 1945 mit der Niederlage des nationalsozialistischen Deutschlands. Im Potsdamer Abkommen vom 2. August 1945 beschlossen die vier Siegermächte USA, Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich, Deutschland in vier Besatzungszonen aufzuteilen. Schon bald kam es zu Spannungen zwischen den Siegermächten. Die drei westlichen Zonen wurden demokratisch, hier wurden schon 1946 freie Wahlen durchgeführt. Am 23. Mai 1949 schließlich wurde das Grundgesetz für die aus den drei Zonen hervorgegangene Bundesrepublik Deutschland verkündet. Es war ein demokratischer deutscher Staat entstanden mit der Hauptstadt Bonn.
In der von der Sowjetunion verwalteten Zone, der sogenannten Ostzone, entwickelte sich ein von der Sowjetunion abhängiger Staat. Zur Hauptstadt wurde Ost- ![]()
Der "Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands -
© Bundesbildstelle Viele Menschen haben die DDR in den ersten Jahren nach ihrer Gründung verlassen und sind nach Westdeutschland gegangen. 1961 haben die Machthaber der DDR den Bau der Berliner Mauer veranlasst, um die Menschen an einer Flucht in den Westen zu hindern. Damit war die Teilung des Landes für alle Welt sichtbar vollzogen. Sie wurde erst mit dem Fall der Berliner Mauer im November 1989 und mit der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 beendet. Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid Noch Fragen?
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