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Mit dem Begriff "Wirtschaftswunder" bezeichnet man den raschen wirtschaftlichen Aufstieg in Westdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. In den 1950er Jahren wuchs die Wirtschaft in der Bundesrepublik sehr schnell. Neue Unternehmen entstanden, viele Waren, die in Deutschland hergestellt wurden, konnten ins Ausland verkauft werden. Es gab fast keine Arbeitslosen. Die Menschen verdienten gut, der Wohlstand war überall sichtbar.
Der Wille der Bevölkerung, das Land nach den verheerenden Zerstörungen durch den Krieg schnell wieder aufzubauen, war eine der treibenden Kräfte für den wirtschaftlichen Aufstieg. Entscheidend war aber auch die Währungsreform von 1948 sowie der sogenannte Marshallplan. Dies war ein europäisches Wiederaufbauprogramm. Es wurde benannt nach dem amerikanischen Politiker und General George C. Marshall (1880- Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid Noch Fragen?
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