Weitab von HanisauLand hinterlässt der
Klimawandel seine Spuren, und so macht sich die Heimatscholle der Pingus selbstständig und auf den Weg in Richtung Bärbel & Co.
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Manchmal ist auch das HanisauLand-
Team überrascht, wie sehr die Comics der Wirklichkeit ähneln, denn im August 2010 wurde von diesem Ereignis in den
Nachrichten berichtet:
Eisberg vom Petermann-Gletscher abgebrochenEin riesiger Eisbrocken ist von einem Eisfeld etwa tausend Kilometer südlich des Nordpols vor Grönland abgebrochen. Zum ersten Mal zeigten Satellitenaufnahmen am 5. August eine Bruchlinie am „Petermann-
Gletscher“, benannt nach dem deutschen Geologen August Petermann (1822-
1878). In den darauffolgenden Tagen brach ein gewaltiger Eisberg ab. Er soll etwa halb so groß wie der Bodensee oder, so ein anderer Vergleich, zweieinhalb mal so groß wie die Insel Sylt sein. Der Koloss ist schätzungsweise zweihundert Meter dick, davon ragt ein Berg von der Höhe eines fünfstöckigen Hauses aus dem Wasser. Dass ein Gletscher „kalbt“, wie es in der Fachsprache heißt, kommt jeden Sommer vor und ist nicht ungewöhnlich. Doch der Abbruch eines so großen Eisberges geschah in der Arktis zuletzt 1962. Viele Wissenschaftler beobachten den Petermann-
Gletscher schon seit Jahren. Sie sind der Meinung, dass die ständigen Abbrüche und damit das Schmelzen des Gletschers auf den Klimawandel und die zunehmende Erderwärmung hindeuten.
Das weitere Schicksal des jüngsten Riesen-
Eisberges, so der Wissenschaftler Andreas Münchow von der Delaware-
Universität, werden wahrscheinlich Zusammenstöße mit anderen Eisbergen in der Meerenge zwischen Grönland und
Kanada sein und dabei wird er in kleinere Stücke zerbrechen.