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Sprache:
Englisch (Amtssprache), Yoruba, Hausa, Ibo
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Fläche:
923.768 km² (Deutschland: 357.111 km²)
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Einwohner:
155 Millionen (Deutschland: 81.7 Millionen)
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Nationalfeiertag:
1. Oktober; Unabhängigkeitstag
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Nigeria liegt an der Westküste Afrikas. Seine Nachbarländer sind Kamerun, Tschad, Niger und Benin. Im Westen liegt der Golf von Guinea, der zum Atlantischen Ozean gehört. Der Niger ist der wichtigste Fluss des Landes. Graslandschaft ohne Bäume herrscht im Norden Nigerias vor. Von November bis März ist dort Trockenzeit. Die Monate von April bis Oktober gehören zur Regenzeit. Typisch für den Süden sind tropischer Regenwald und Sümpfe. Dort ist das Klima feucht-
Demokratie und Spannungen Seit 1991 ist Abuja mit etwa 2,5 Millionen Einwohnern die Hauptstadt von Nigeria. Sie liegt in der Mitte des Landes. ![]()
Einkaufsstraße in Lagos
© dapd Nigeria – ein neuer Staat Vor der Kolonialzeit bestand Nigeria aus mehreren Königreichen. Als im 15. Jahrhundert die ersten Europäer in dem Land ankamen, errichteten sie Stützpunkten und setzten einen gewinnbringenden Sklavenhandel in GangAngeblich kauften damals auch die Europäer die heutige Hauptstadt Lagos einem Häuptling ab. Im 19. Jahrhundert übernahmen die Briten zunehmend die Kontrolle über die Gebiete des heutigen Nigerias und machten das Land schließlich 1861 zur britischen Kolonie. Erst 1914 legte die britische Kolonialmacht die Grenze Nigerias fest. Seit 1960 ist das Land unabhängig. Vielfältige Einwohner/innen Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas und für afrikanische Verhältnisse sehr dicht besiedelt. Dort leben ungefähr 400 verschiedene Volksgruppen, viele verschiedene Kulturen und Traditionen fließen hier zusammen. Ein Großteil der Nigerianer sind Muslime oder Christen, doch gibt es auch viele Anhänger von afrikanischen Religionen. Arm… Die meisten Menschen leben in sehr großer Armut und verdienen ein bisschen Geld mit der Landwirtschaft. Doch häufig reicht der Verdienst nicht für genügend Essen oder für Medikamente aus. Auch haben viele Nigerianerinnen und Nigerianer keine Möglichkeit, sauberes Wasser zu trinken. Da das Bildungswesen viele Jahre lang vernachlässigt wurde, sind die Schulen in einem sehr schlechten Zustand. Trotz der Schulpflicht geht nur etwa jedes zweite Kind zur Schule. Viele Kinder müssen arbeiten, um das Einkommen ihrer Eltern zu verbessern. Reiche nigerianische Eltern schicken ihre Töchter und Söhne ins Ausland zur Schule. … und auch reich Mit der Ausfuhr von Rohöl verdient Nigeria sehr viel Geld. Die Politiker/innen nutzen diese Möglichkeit, die Wirtschaft und das Land aufzubauen. Dadurch ist die Abhängigkeit von den reichen Gas- ![]()
Lehrerin sitzt mit ihren Schülerinnen und Schülern vor dem zerstörten Schulgebäude
© dapd | |||||
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