In den folgenden Jahrzehnten wurde die
wirtschaftliche Lage der
DDR immer schwieriger. Der Hauptgrund dafür: Das zentral gelenkte
kommunistische Wirtschafts-
und Gesellschaftssystem der DDR erwies sich als zu unflexibel, um den Ansprüchen der Menschen gerecht zu werden. Die Führung der allein regierenden
Partei SED erwies sich auch unfähig zu
Reformen.
Am 17. Juni 1953 protestieren Arbeiter in der DDR für bessere Arbeitsbedingungen
© Bundesbildstelle
Russische Panzer beziehen am 17. Juni 1953 in Ostberlin Stellung gegen die Protestierenden
© Bundesbildstelle
Weitere Ursachen für den langsamen Zusammen der DDR waren die Missachtung der Bürgerrechte, die Überwachung der
Bevölkerung durch den Staatssicherheitsdienst und fehlende Reise-
und
Informationsfreiheit.
Parallel dazu kam es in der
Bundesrepublik Deutschland mit ihrer sozialen
Marktwirtschaft zu einem beispiellosen wirtschaftlichen
Aufschwung. Den Menschen im Westen ging es gut, während im Osten die Unzufriedenheit wuchs. Viele DDR-
Bürgerinnen und Bürger versuchten zu fliehen und riskierten dabei ihr Leben. Mindestens 136 Menschen wurden zwischen 1961 und 1989 an der
Berliner Mauer getötet.
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