von Oliver Boyn
Mauer Tour 1 : Vom ehemaligen Grenzübergang Friedrichstraße bis zum ehemaligen Grenzübergang Bornholmer StraßeZur ersten Berliner Mauer TourMauer Tour 2 : Vom Ostbahnhof bis zum Reichstagsgebäude – Sitz des Deutschen BundestagesZur zweiten Berliner Mauer TourAm
13. August 1961 wurde die Berliner Mauer gebaut, im Jahr 2011 erinnern sich sehr viele Menschen daran, weil es nun fünfzig Jahre her ist.
Fast 28 Jahre lang teilte die Mauer die Stadt
Berlin. Die Menschen konnten nicht mehr einfach von Westen nach Osten oder Osten nach Westen reisen und ihre Verwandten oder Freunde besuchen. Die Mauer versperrte ihnen den Weg und wer den Versuch wagte, trotzdem aus der
DDR nach Westberlin zu fliehen, riskierte sein Leben. Mindestens 136 Menschen sind beim Versuch, die Mauer zu überwinden, getötet worden.
Am
9. November 1989 wurde endlich die Mauer geöffnet, nachdem viele tausend Menschen in der DDR friedlich viele Wochen lang für mehr
Freiheit demonstriert hatten. Nach und nach verschwanden die Spuren der Mauer aus dem Berliner Stadtbild. Heute findet man nur noch wenige Mauerspuren.
Knapp drei Kilometer Mauerreste sowie drei ehemalige Grenzwachtürme sind erhalten geblieben. In der Berliner Innenstadt ist an vielen Stellen der ehemalige Mauerverlauf im Boden mit einer doppelten Pflastersteinreihe und gusseisernen Tafeln mit der Aufschrift „Berliner Mauer 1961–1989“ markiert. Auf dem früheren Grenzstreifen ist teilweise ein Weg eingerichtet worden, der von Radfahrern und Fußgängern genutzt werden kann. Diese als „Berliner Mauerweg“ ausgeschilderte Strecke ist mit Übersichtsplänen und Informationstafeln versehen und wird im Innenstadtbereich durch die Dauerausstellung „Geschichtsmeile Berliner Mauer“ ergänzt.
Wir haben euch zwei „Mauertouren“ zusammengestellt. Wenn ihr mit eurer Schulklasse, euren Eltern, Geschwistern oder Freunden in der deutschen
Hauptstadt unterwegs seid, könnt ihr diese Touren nutzen, um die restlichen Spuren der Berliner Mauer zu entdecken.
Ihr findet jeweils
- einen sehr übersichtlichen Stadtplan, in dem die Touren genau eingezeichnet sind. Erstellt hat ihn Stefan Eling, der Zeichner von HanisauLand.
- Dann gibt es einen Tourenplan, wo ihr genau seht, wie ihr gehen müsst, um zu den verschiedenen Stationen zu kommen.
- Als drittes gibt es dann die Stationen, die wir ausführlich erklären – auch mit Links, wo ihr euch weiter informieren könnt. Hier sind manche Begriffe rot unterlegt. Dazu findet ihr weitere Informationen im Lexikon von www.hanisauland.de
Es ist also ganz einfach: Alle Infos ausdrucken und auf Entdeckungstour gehen!
Zu jeder Tour gibt es auch ein Forum. Dort könnt ihr über eure Erfahrungen in Berlin schreiben, weitere Tipps geben, die ihr noch wichtig findet.
Und noch ein Tipp: Im Lexikon von hanisauLand.de findet ihr im Spezial unter dem Stichwort „Deutsche
Einheit“ zwei weitere Berlin-
Touren, die ihr nutzen könnt, um diese interessante Stadt noch etwas genauer kennen zu lernen.