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Montag, 3. August 2020
Christoph Kolumbus sticht in See, 1492

von und
Undatierte Darstellung einer Münze mit dem Gesicht des italienischen Seefahrers Christoph Columbus (1451-1506). Er gilt als Entdecker Amerikas (nach den Wikingern um 1000 nach Christus)

Münze mit dem Gesicht von Christoph Kolumbus

Auf dem Weg nach Indien, entdeckte Christoph Kolumbus Amerika. Bis zu seinem Tod hat der Seefahrer aber nie von seinem Irrtum erfahren.

Der Entdecker Kolumbus

Kolumbus* wurde 1451 in Genua, Italien, geboren. Anfangs arbeitete er – genau wie sein Vater – als Wollweber.

Ein verwegener Plan

Aber Kolumbus war ein wissbegieriger Abenteurer und das Meer faszinierte in sehr. Deshalb wollte er lieber als Kaufmann zur See zu gehen. Indien war damals das Land des Goldes und der Gewürze. Daher entschied sich Kolumbus, dass die Route Portugal-Indien sein „Arbeitsweg“ sein sollte. Um nach Indien zu gelangen, musste man mit dem Schiff Richtung Osten an Afrika vorbei segeln. Kolumbus beabsichtigte, den Weg zu verkürzen. Er wusste bereits, dass die Erde eine Kugel ist und wollte es einmal westwärts versuchen.

Unterstützung aus Spanien

Das portugiesische Königshaus unterstützte diese Idee nicht; das spanische dagegen schon. Das spanische Königspaar stellte Kolumbus drei Schiffe und Mannschaften zur Verfügung. Heute vor 528 Jahren war es dann soweit. Kolumbus stach in See und ging am 12. Oktober 1492 an Land. Seiner Meinung nach betrat er Indien. Deshalb nannte er die Einwohner auch „Indianer“.

Ein neuer Kontinent

Tatsächlich hatte Kolumbus einen neuen Kontinent entdeckt: Amerika. Er landete damals auf einer Insel der Bahamas. Kolumbus trat noch drei weitere große Reisen in sein „Indien“ an. Am 20. Mai 1506 starb der Entdecker Amerikas.

Folgen für die Menschen in Amerika

Wenn man von der Entdeckung Amerikas spricht, gibt dies den Blickwinkel der Europäerinnen und Europäer wieder. Es lebten aber schon vor der Ankunft der Europäer Menschen auf dem "neuen" Kontinent: die Ureinwohnerinnen und Ureinwohner. Man spricht auch von der „indigenen Bevölkerung". Die europäische Staaten führten Eroberungskriege auf dem amerikanischen Kontinent. Die Ureinwohner wurden von den Europäern unterdrückt, verfolgt oder auch als Sklaven erniedrigt. Viele ihrer kulturellen Schätze wurden missbraucht oder zerstört. Bis heute leiden viele Nachkommen der Ureinwohner unter den Folgen dieser Eroberungspolitik.


* in italienischer Sprache heißt er Cristoforo Colombo

Kupferstich von Theodor de Bry zeigt Landkarte von Amerika von 1596 mit den Bildnissen von Kolumbus, Vespucci, Magellan und Pizarro

Landkarte von Amerika von 1596

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