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Spezial

Gastgeberland China 2022

Spaziergängerin vor einer Statue im Shougang Park in Peking. Die Statue besteht aus einem Eiskunstläufer-Paar und den Olympischen Ringen und ist ein Symbol für die Olympischen Winterspiele 2022, die in Peking stattfinden.

Statue im Shougang Park in Peking als Symbol für die Olympischen Winterspiele 2022 in China

Bevölkerungsreichstes Land der Welt

Die Volksrepublik China liegt im Osten Asiens und grenzt an 14 Länder. Es ist nach Russland, Kanada und den USA das viertgrößte Land der Erde. Im Westen von China liegt der Himalaya, das höchste Gebirge der Erde. Die Landschaft im Osten ist von flachen Ebenen geprägt und grenzt an den Pazifischen Ozean.
China hat mit rund 1,4 Milliarden Menschen die meisten Einwohner/innen weltweit. Fast ein Fünftel der Weltbevölkerung lebt in China. Hochchinesisch ist die meistgesprochene Sprache weltweit.

Hauptstadt und Gastgeberstadt Peking

Zum zweiten Mal finden die Olympischen Spiele in Peking statt. Im Jahr 2008 wurden dort bereits die Sommerspiele ausgerichtet.
Peking (auch Beijing genannt) ist die Hauptstadt von China. Über 21 Millionen Menschen leben in der Metropole, die zu den größten Städten der Welt gehört. Peking ist eine moderne Stadt mit Neubauten und ganz vielen Hochhäusern. Gleichzeitig gibt es noch viele traditionelle Gebäude. Besonders berühmt sind die 600 Jahre alten kaiserlichen Palastanlagen im Zentrum von Peking. Die alte Kaiserstadt wird auch „Verbotenen Stadt" genannt, weil dort früher nur die chinesischen Kaiser lebten und die einfach Bevölkerung keinen Zutritt hatte. Vor der Covid-19-Pandemie besuchten sehr viele China-Reisende die alte Kaiserstadt.

Autoritärer Staat

Die Volksrepublik China ist keine Demokratie. In dem Ein-Parteien-Staat gibt es keine Opposition im Parlament. Es gibt keine freien Wahlen, keine Meinungsfreiheit und keine Pressefreiheit. Die kommunistische Partei gibt vor, welche Politik gemacht wird und wie sich die Menschen verhalten sollen. Kritiker/innen des Regimes werden verfolgt und inhaftiert. Minderheiten wie die Uiguren werden unterdrückt. Menschenrechtsorganisationen und Regierungen in aller Welt kritisieren China wegen Menschenrechtsverletzungen.

Die Wirtschaft wächst

China entwickelte sich in den letzten Jahren in einem enormen Tempo. Die Wirtschaft boomt: Neben der Industrie wächst der Dienstleistungssektor. Mit vielen Ländern der Welt – auch mit Deutschland – gibt es intensive Wirtschaftsbeziehungen. Trotzdem gibt es ein immer größeres Gefälle zwischen armen und reichen Menschen im Land. Denn die ländliche Bevölkerung profitiert kaum von dem rasanten Wirtschaftswachstum. China gehört zu den größten Verursachern von Treibhausgasen, will aber bis 2060 klimaneutral werden. Es investiert deshalb sehr stark in erneuerbare Energien.

Papier, Eis und eine lange Mauer

Die chinesische Zivilisation und Kultur sind sehr alt. Schon vor mehr als 2.000 Jahren wurde das Papier in China erfunden. Auch Speiseeis und Nudeln wurden zuerst in China hergestellt. Das größte Bauwerk der Erde, die Chinesische Mauer, ist schon über 2.500 Jahre alt. Die Mauer wurde als Befestigung gegen Völker aus dem Norden errichtet und ist mehr als 8.000 Kilometer lang.

Erfolge im Wintersport organisieren

Platz 16 und nur eine Goldmedaille erreichte China bei den letzten Olympischen Winterspiele 2018 in Südkorea. Damit die Winterspiele im eigenen Land erfolgreicher werden, startete die Regierung eine riesige Aufholjagd in Sachen Wintersport. Trainer aus aller Welt sichteten sportliche Jugendliche im ganzen Land und wählten die Talentiertesten aus, um diese zu Spitzensportler/innen zu machen. Dafür wurde zwei bis drei Jahre lang sechs Tage in der Woche hart trainiert, auch weit entfernt von der eigenen Familie im Ausland, zum Beispiel in Norwegen oder in Deutschland.
Damit Wintersport in China bekannter und beliebter wird, gab der Staat viel Geld aus. Es entstanden Skigebiete und in großen Werbekampagnen wurde Wintersport zum neuen Trend ernannt. Skifahren und Rodeln sollte ein Spaß werden, den sich möglichst viele Menschen in China leisten können und wollen. Ob sich Begeisterung und Medaillenregen planen lassen, wird sich nun zeigen.

Etwas anders

In China wird viel Reis gegessen – und zwar mit Stäbchen und nicht mit Messer und Gabel. Beim Essen ist Schlürfen erlaubt. Das vereinfacht besonders das Essen von Nudeln. Falls du auch mal mit Stäbchen essen möchtest, wirst du am Anfang etwas Geduld haben müssen. Das ist nämlich etwas schwierig.
Wenn du eine chinesische Zeitung aufschlägst, wirst du viele kleine Kunstwerke entdecken. Ein Wort besteht nämlich nicht aus Buchstaben, sondern aus Schriftzeichen. Ungefähr 2.500 Schriftzeichen erlernen chinesische Kinder in der Schule. Dagegen sind die 26 Buchstaben im deutschen Alphabet ein Kinderspiel!

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