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Spezial

Doping
1. Was ist Doping?

Bild zeigt die Weste der Doping-Kontrolleure. Nach den EM-Spielen werde Dopingkontrolle durchgeführt.

Nach den EM-Spielen werde Dopingkontrolle durchgeführt.

Verbotene Mittel

Von „Doping“ spricht man, wenn Sportlerinnen und Sportler verbotene Medikamente oder andere Mittel einnehmen, um ihre Leistung zu verbessern. Solche Betrügereien sind streng verboten. Doping ist unfair gegenüber anderen Sportler/-innen. Außerdem kann Doping sehr gefährlich für die Gesundheit sein.

Kampf dem Doping

Um Doping zu stoppen, wurde 1999 die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) gegründet. Die WADA legt die Regeln für einen fairen Sport fest, sodass ein weltweit einheitliches Doping-Kontroll-System umgesetzt werden kann. Dazu gehört, dass Sportler und Sportlerinnen während der Wettkämpfe und auch im Training von internationalen Verbänden und Anti-Doping Organisationen kontrolliert werden. Ohne Anmeldung erscheinen die Mitarbeiter bei den Sportlern und nehmen eine Urin-oder Blutprobe. Ein Labor untersucht die Proben und ermittelt, ob darin verbotene Bestandteile zu finden sind. Solche Kontrollen sind wichtig, weil Doping immer nachgewiesen werden muss. Ein Verdacht allein genügt nicht, um jemanden zu bestrafen.

Kontrollen helfen der Fairness

Kontrollen finden statt, um Doping zu entdecken. Aber sie helfen auch der großen Mehrzahl der fairen Sportler, die ohne Doping trainieren und an Wettkämpfen teilnehmen. Denn wer bei Dopingkontrollen ohne Befund getestet wird, darf als fairer Sportler und faire Sportlerin in die Wettkämpfe gehen.

Strafen für Doping

Wird Doping entdeckt, müssen die Sportler mit Strafen rechnen. Manchmal dürfen sie mehrere Jahre lang nicht an Sportveranstaltungen teilnehmen, manchmal sind sie lebenslang „gesperrt“, das heißt, sie dürfen nie mehr bei Wettkämpfen mitmachen.

In Laboren werden die Urinproben auf Dopingmittel getestet.

In Laboren werden die Urinproben auf Dopingmittel getestet.


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