Zwei Nationalfeiertage werden in
Griechenland gefeiert. Beide erinnern an wichtige Entscheidungen, die die Griechinnen und Griechen in der Vergangenheit getroffen haben.
Unabhängigkeitstag am 25. MärzHeute vor 187 Jahren, am 25. März 1821, erklärte Griechenland, dass es nicht länger ein Teil des Osmanischen Reiches -
also der heutigen
Türkei -
sein wollte, sondern lieber unabhängig. Am 25. März beginnen die Feierlichkeiten für den Nationalfeiertag in der
Hauptstadt Athen morgens mit einem Dankgottesdienst. Später findet im Zentrum von Athen eine traditionelle Parade von
Militär, Feuerwehr,
Polizei und Küstenwache statt und es werden Kränze niedergelegt.
„Ochi“(„Nein“)-Tag am 28. OktoberAm 28. Oktober 1940 lehnten die Griechen Forderungen des
italienischen Diktators Mussolini ab. Er wollte, dass Griechenland sich Italien bis zum 28. Oktober unterwerfen müsste – und drohte mit
Krieg. Angeblich hat die griechische
Regierung damals einfach nur ein Fax nach Italien geschickt, auf dem nur das Wort „Ochi“ also „Nein“ stand. Der Nationalfeiertag, der jedes Jahr am 28. Oktober stattfindet, heißt deshalb auch „Nein“-
Tag.
Paraden der Schulkinder An den Nationalfeiertagen wird an öffentlichen Gebäuden die griechische
Flagge gehisst. Auch viele
Bürgerinnen und Bürger hängen bereits am Vortag die griechische Flagge raus. Sie drücken damit aus, wie stolz sie auf ihr Land sind. Überall finden Paraden mit Kindern statt und jeder macht mit: vom Vorschulkind bis zu Schülerinnen und Schülern, die auf höhere Schulen gehen. Klassenweise laufen sie dann in militärischer Art auf, vorneweg ein Fahnenträger. In größeren Städten gibt es aufwändige Paraden vom Militär.
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Länder-Spezial.