Der Internationale Währungsfonds (abgekürzt IWF) ist eine Sonderorganisation der
Vereinten Nationen (UNO). Er wurde 1944 zusammen mit der
Weltbank gegründet. Der IWF hat seinen Sitz in
Washington. Die Aufgabe des Währungsfonds ist es, Mitgliedsstaaten, die in einer
wirtschaftlichen Krise stecken, Geld zu leihen, um ihnen aus den Zahlungsschwierigkeiten zu helfen. Woher kommt aber das Geld, das der IWF verleiht? Dem IWF gehören mittlerweile 186 Mitgliedsstaaten an, die alle einen bestimmten Beitrag an den Währungsfonds bezahlen. Aus diesem gemeinsamen Topf (
Fonds) werden die
Kredite vergeben, allerdings nur unter genau festgelegten Bedingungen. So müssen sich die Länder, die einen Kredit erhalten, vorschreiben lassen, was sie zu tun haben, um ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern. Zum Beispiel wird ihnen gesagt, wo bei den
Staatsausgaben gespart werden muss. Ziel des Währungsfonds ist es, den Handel zwischen den Ländern weltweit zu fördern und Handelsbeschränkungen abzubauen.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid