Das Wort stammt vom lateinischen „religio“ ab, das unter anderem auch mit „Gottesfurcht“, „Gottesverehrung“ oder „Heiligkeit“ übersetzt werden kann. „Religion“ bedeutet demnach, dass religiöse Menschen an eine über ihnen stehende Macht glauben und sich daran ausrichten. Diese Macht stellen sich die Menschen entweder als Person (als Gott) oder als etwas Abstraktes (als das Göttliche) vor. Gott oder das Göttliche unterscheiden sich ganz wesentlich von der menschlichen Welt. Für religiöse Menschen bietet die Religion eine Möglichkeit, die Welt zu verstehen und sich im Leben zu orientieren.
Dies trifft auf alle Religionen zu – auf die
christliche und auch die anderen Weltreligionen sowie die vielen sonstigen, die im Laufe der Zeit entstanden sind. Im Gottesdienst und Gebet, durch Meditation, Gesang, Tanz und durch viele andere Zeremonien drücken die Menschen ihr religiöses Erleben aus. In vielen Religionen gibt es festgelegte Regeln,
Gebote und religiöse Verhaltensweisen, nach denen sich die Menschen richten sollen.
Anhänger/innen der großen Religionen in DeutschlandCa. 26,5 Millionen katholische Christinnen und Christen
Ca. 26,5 Millionen protestantische Christinnen und Christen.
Ca. 3,3 Millionen Musliminnen und Muslime
Ca. 3 Millionen Angehörige anderer Religionen
Anhänger/innen der großen Religionen weltweit(Anzahl und Anteil an der
Weltbevölkerung)
2,1 Milliarden Christinnen und Christen; ca. 33 %
1,3 Milliarden Musliminnen und Muslime; ca. 20 %
14 Millionen Jüdinnen und Juden; ca. 0,3 %
880 Millionen Hindi; ca. 13 %
360 Millionen Buddhistinnen und Buddhisten; ca. 6 %
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
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