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Dienstag, 20. Dezember
„Kinder- und Hausmärchen“ der Gebrüder Grimm erscheinen, 1812

von und
Das Brüder-Grimm-Denkmal von 1896 mit Wilhelm Grimm sitzend und Jacob Grimm stehend auf dem Marktplatz vor dem Rathaus in Hanau. Die hessische Stadt ist die letzte Station der Deutschen Märchenstraße.

Brüder-Grimm-Denkmal in Hanau, Hessen

Zum Start ein kleines Rätsel. Wie heißen diese Märchen?

  • Die Geschwister, die von ihren Eltern im Wald ausgesetzt wurden.
  • Das Mädchen und die Oma, die vom bösen Wolf gefressen wurden und trotzdem überlebten.
  • Der verzauberte Frosch, der die goldene Kugel der Prinzessin aus dem Brunnen holte.*
Brüder mit Sammlerleidenschaft

Erschienen sind diese und über 150 andere Märchen in der Sammlung „Kinder- und Hausmärchen“, die erstmals heute vor 210 Jahren, am 20. Dezember 1812, veröffentlicht wurde. Aufgeschrieben haben die Geschichten zwei Brüder: Jacob und Wilhelm Grimm. Beide Brüder teilten die Liebe zur Sprachwissenschaft und waren leidenschaftliche Sammler. Ungefähr 1806 begannen die Gebrüder Grimm Märchen, Erzählungen und volkstümliche Sagen zu sammeln und zu bearbeiten. Besonders Wilhelm hatte ein großes Erzähltalent. Wenige Jahre später veröffentlichten die Brüder die bis heute weltberühmten „Kinder- und Hausmärchen“. Jacob und Wilhelm arbeiteten später wieder an Universitäten und widmeten sich der Erforschung der Sprache.


*Hänsel und Gretel, Rotkäppchen, der Froschkönig

Das Denkmal der "Bremer Stadtmusikanten" steht in Bremen am Rathaus. Die Tiere, aus dem Märchen der Gebrüder Grimm, sind ein Wahrzeichen von Bremen.

"Bremer Stadtmusikanten" Denkmal Gebrüder Grimm