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Sonntag, 22. August 2021
Genfer Konvention unterzeichnet, 1864

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Originaldokument der ersten Genfer Konvention von 1864. Sie legt fest, wie im Krieg die Menschen so gut wie möglich geschützt werden sollen.

Originaldokument der ersten Genfer Konvention von 1864.

Die erste Genfer Konvention wurde vor 157 Jahren unterzeichnet. Es war Henri Dunant, der Begründer des Roten Kreuzes, der mit seinem großen Engagement dafür gesorgt hat, dass es zu dieser Vereinbarung gekommen ist. Dunant hatte in der Schlacht von Solferino 1859 erlebt, wie tausende von Soldaten ohne medizinische Hilfe starben. So entstand bei ihm die Idee zur Gründung des Roten Kreuzes.

Helfer/innen schützen

Damit aber das Rote Kreuz auch sinnvoll im Krieg helfen konnte, mussten sich die Staaten dazu verpflichten, die Sanitäter zu schützen. Dunant warb mit unerschütterlichem Einsatz bei den Regierungen für ein solches internationales Abkommen. Nach vielen Diskussionen und Verhandlungen war es dann heute vor 157 Jahren so weit: Am 22. August 1864 wurde die erste Genfer Konvention verabschiedet, die von den Vertretern von 12 Regierungen unterzeichnet wurde.

Der spanische König Juan Carlos und seine Frau Königin Sofia schauen sich die Statue von Henri Dunant an.

Statue von Henri Dunant

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Die Genfer Konvention ist ein Abkommen fast aller Staaten: Menschen, die keine Soldaten sind, sollen im Krieg geschützt werden.

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