Wusstest du, dass sich Menschen gegenseitig Blut spenden und so Leben retten können?
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den 14. Juni zum Weltblutspendetag erklärt. Er erinnert daran, wie wichtig Blutspenden sind: Sie können das Leben von Menschen retten. Zum Beispiel, wenn sie nach schweren Unfällen, bei Operationen oder bei der Behandlung von Krankheiten viel Blut verlieren. Menschen, die Blut spenden, tun dies freiwillig. Ihnen soll mit dem Weltblutspendetag gedankt werden.
Warum auch der Staat Verantwortung trägt
Der Staat hat die Aufgabe, eine gute Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen. Dazu gehört, dass genügend gesundes Blut für Behandlungen und Notfälle in Krankenhäusern vorrätig ist. Der Staat regelt daher, wer Blut spenden darf und wo gespendet werden kann. Das Blut (meist ein halber Liter) kann zum Beispiel in Krankenhäusern und Blutspende-Zentren gespendet werden. Das gespendete Blut bildet sich im Körper wieder nach.
Der Weltblutspendetag soll zum Spenden motivieren
In Deutschland spenden zwar noch genügend Menschen Blut, aber die Zahl der neuen Spenderinnen und Spender sinkt. Im Sommer gibt es manchmal Engpässe bei Blutvorräten, weil weniger Menschen spenden. Zum Beispiel, weil es zu heiß ist oder so viele verreist sind. Immer wieder gibt es Aktionen, um Menschen an das Thema Blutspenden zu erinnern. Kinder dürfen nicht
spenden. Aber sie können lernen, warum Blutspenden wichtig sind, und später selbst helfen.
Ein Beispiel: Die Plakate zur Kampagne „Erst wenn’s fehlt, fällt’s auf.“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK):
Auf Plakaten und Internet-Posts der DRK-Kampagne fehlen manche Buchstaben. Was die Idee dahinter ist, erfährst du beim Klick auf die kleinen Kreuze im Bild.
PL_K_T FÜR _LUTSPENDEN
Blutspenden weltweit
Weltweit ist die Situation der Blutreserven sehr unterschiedlich. In Südostasien, Afrika und Amerika gibt es mehr Menschen, die Blut spenden, als früher. Die WHO arbeitet weiter daran, dass alle Menschen möglichst Zugang zu gespendetem Blut bekommen.