Ein paar Infos zur WM
Am 11. Juni 2026 startet die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer. Das Finale ist am 19. Juli. 48 Länder spielen um den Weltmeistertitel. So viele waren es noch nie. Zum ersten Mal findet die WM in drei Ländern statt, nämlich in Kanada, Mexiko und den USA. Der offizielle Name ist: FIFA World Cup 26. Die FIFA (das steht für: Fédération Internationale de Football Association) ist der Weltfußballverband und organisiert die WM.
Eine WM in drei Ländern - lange Wege und eine größere Belastung für die Umwelt
Neben dem sportlichen Ereignis ist die WM 2026 auch ein Event mit vielen Gästen aus aller Welt. Das bringt neben Fußballfreude auch Herausforderungen mit sich.
Die WM findet in drei großen Ländern statt. Deshalb mussten keine neuen Stadien gebaut werden. Jedoch müssen die Mannschaften für die einzelnen Spiele lange Wege zurücklegen. Das geht in der kurzen Zeit zwischen den Spielen nur durch Flüge. Zudem sind es nicht wie bisher 32 Teams, die hin- und herfliegen müssen, es sind 48 Teams – und auch viele Fans, Gäste und Journalist/-innen. Das bedeutet mehr Organisationsaufwand und eine höhere Umweltbelastung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schätzen, dass die WM-Endrunde etwa 9 Millionen Tonnen CO₂ erzeugen wird. Das wäre fast doppelt so viel CO₂ wie sonst im Durchschnitt bei WMs entsteht. Zum Vergleich: So viel CO₂ erzeugen ungefähr 900.000 Menschen in Deutschland – über ein ganzes Jahr.
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Die deutsche Männer-Nationalmannschaft ist im Wettbewerb um den Weltmeistertitel dabei. Weil die WM in einer anderen Zeitzone stattfindet, ist es bei uns oft schon spät, wenn Spiele angepfiffen werden.
48 statt 32 Teams: unterschiedliche Reaktionen im Fußball
Die FIFA sagt: Mit 48 Teams statt 32 bekommen mehr Länder eine Chance, auf der Weltbühne des Fußballs mitzuspielen. Der Fußball und die Begeisterung dafür würde so weltweit noch mehr gefördert werden. Es gibt aber auch einige kritische Stimmen von Leuten aus der Fußballwelt. Sie sagen zum Beispiel, dass diese Entwicklung eher schadet, da mehr teilnehmende Länder und mehr Spieler das Turnier zusätzlich zu den Umweltfolgen länger und unübersichtlicher für Spieler und Fans machen würden. Außerdem wird es teurer und manche Spiele seien nicht mehr so spannend.
Hohe Ticketpreise für die WM 2026
Ein weiterer Kritikpunkt: Die Tickets für die WM 2026 sind teilweise sehr teuer. Das macht eine Teilnahme vor Ort für viele Fans nicht möglich. Ursprünglich hatten die Gastgeberländer bei ihrer Bewerbung zur WM-Austragung auch niedrigere Ticket-Preise angegeben.
Anfangs gab es gar keine günstigen Tickets. Dazu gab es sehr viele Beschwerden von Fans und auch Verbraucherschützer/-innen. Dann hat die FIFA Tickets für 60 Dollar (51 Euro) eingeführt. Davon gibt es aber nicht sehr viele.
Kritik an Verletzung der Menschenrechte
Darüber hinaus gibt es auch Kritik zur Organisation der WM und den diesjährigen Gastgeberländern. Menschenrechtsorganisationen kritisieren Menschenrechtsverletzungen in den USA und in Mexiko. Die Gastgeber USA führen zudem im Moment Krieg gegen den Iran, dessen Mannschaft auch an der WM teilnimmt. Aufgrund aktueller Einreise-Verbote dürfen Menschen aus dem Iran nicht in die USA einreisen. Einreise-Verbote und Einreise-Beschränkungen gelten in den USA derzeit auch für Menschen aus anderen Ländern.