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Samstag, 5. Dezember
Chanukka, das jüdische Lichterfest, startet

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Mädchen wartet mit einem Chanukka-Leuchter auf den Beginn des jüdischen Lichterfests in der jüdischen Gemeinde von Frankfurt an der Oder.

Ein Mädchen beim Lichterfest Chanukka

Das Lichterfest, das heute beginnt, feiern Jüdinnen und Juden auf der ganzen Welt acht Tage lang. Sie erinnern sich daran, dass ihr Tempel in Jerusalem für den Gottesdienst wieder eingeweiht wurde, nachdem die Verfolgung des jüdischen Volkes vor mehr als 2000 Jahren (im Jahr 165 vor unserer Zeitrechnung) beendet war. Die wichtigste Zeremonie ist das Anzünden eines achtarmigen Leuchters.

Ein Chanukka-Leuchter steht in Erfurt 2018 vor dem Rathaus vor Beginn des jüdischen Lichterfests Chanukka. Der Leuchter wird beim Chanukka-Fest angezündet.

Ein Chanukka-Leuchter gehört zum jüdischen Lichterfest.

Lichter, Musik und Geschenke

Das Anzünden geschieht stets nach Einbruch der Dunkelheit in der Familie und in der Synagoge. In manchen jüdischen Familien gibt es nur einen Leuchter, in anderen besitzt jedes Familienmitglied einen eigenen Leuchter. An jedem der acht Tage wird - von links nach rechts - eine Kerze mehr angezündet. Anschließend werden Chanukkalieder angestimmt und die Kinder erhalten Geschenke. In den Familien werden häufig Krapfen und Kartoffelpfannkuchen zubereitet.

Traditionelles Chanukka-Gebäck in einer Bäckerei in Jesursalem, Israel. Der Vater präsentiert stolz das Gebäck gemeinsam mit seinen beiden Söhnen.

Das traditionelle Chanukka-Gebäck wird in einer Bäckerei in Jerusalem angeboten.

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